Rostock für alle

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Bündnisse planen Proteste gegen AfD-Demo

"Bis vor Kurzem marschierte an Montagabenden noch die von der NPD gesteuerte Mvgida durch die Straßen – nun will offenbar die AfD das Ruder übernehmen", erklärte Matthias Siems (SPD).
„Bis vor Kurzem marschierte an Montagabenden noch die von der NPD gesteuerte Mvgida durch die Straßen – nun will offenbar die AfD das Ruder übernehmen”, erklärte Matthias Siems (SPD).
Jens Büttner

Die AfD will in Rostock gegen eine vermeintliche Islamisierung in einem Stadtteil demonstrieren. Ihre Gegner versammeln sich ebenso. Davon betroffen soll auch der Verkehr sein.

Zwei Bündnisse rufen für Montag (18.00 Uhr) zu Protesten gegen eine AfD-Demonstration in Rostock-Evershagen auf. Die AfD will gegen eine vermeintliche Islamisierung in dem Stadtteil demonstrieren. Ihre Gegner wollen sich unter dem Motto „Rostock für alle” versammeln, teilte das Bündnis Rostock Nazifrei mit.

Bereits ab 17 Uhr solle ein ökumenischer Gottesdienst in der Thomas-Morus-Kirche stattfinden. „Bis vor Kurzem marschierte an Montagabenden noch die von der NPD gesteuerte Mvgida durch die Straßen – nun will offenbar die AfD das Ruder übernehmen”, erklärte Matthias Siems (SPD).

Die Stadtverwaltung teilte mit, dass vor allem im westlichen Teil des Stadtteils ab 17 Uhr mit Verkehrsbehinderungen, Parkverboten und Einschränkungen des Busverkehrs gerechnet werden müsse.

Kommentare (2)

Es soll eine Demo gegen die Islamisierung Deutschlands sein. Sehr komisch; denn immerhin ist eine Delegation der AFD zu Besuch bei einem Großmufti gewesen. Dies verdächtige Verhalten, nämlich "zu Hause" gegen den Islam zu sein in der Ferne dagegen dem Islam zu huldigen, ist schon sehr seltsam. Ist die AfD etwa so etwas wie die 5.Kolonne des Islam hier in Deutschland und ist nur zum Schein gegen den Islam?

Sie haben sich wohl nicht so ganz mit deren Reise auseinander gesetzt, oder? Es geht ja darum zu zeigen, wie in vielen Teil Syriens jetzt das Leben ist. Es ist kein komplett befriedetes Land , aber es ist nicht mehr so schlimm, wie es noch oft dargestellt wird. Es geht auch darum, dass Flüchtlinge erkennen das wieder zurück können und was aufbauen können. Das ist immer Sinne aller. Aber Sie wollen wohl nur Gift säen, oder? Man ist nicht gegen die restliche Welt und hasst alle anderen Menschen. Nur muss was gegen die jetztige "Einwanderungspolitik" getan werden und das klappt nur, wenn man mit den Herkunftsländern zusammenarbeitet und den Flüchtlingen wieder etwas bieten kann da, vorallem Frieden.