WETTBEWERB

Bund fördert 5G-Projekte in MV mit 150.000 Euro

Zwei Projekte in Vorpommern und Neubrandenburg erhalten eine gesonderte Förderung, um Anwendungen für das neue 5G-Mobilfunknetz zu finden.
5G: Die Bundesregierung fördert zwei Projektideen aus Mecklenburg-Vorpommern (Symbolbild).
5G: Die Bundesregierung fördert zwei Projektideen aus Mecklenburg-Vorpommern (Symbolbild). Christoph Dernbach
Berlin.

Die Bundesregierung hat zwei Projektideen aus Mecklenburg-Vorpommern ausgewählt, die beim Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes besonders gefördert werden sollen. Dies haben die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten aus MV Philipp Amthor und Eckhardt Rehberg am Montag bekannt gegeben.

So soll der „Regionale Planungsverband Vorpommern“, der sich über die Landkreise Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen erstreckt, mit 100.000 Euro gefördert werden, um 5G-Konzepte zum autonomen Fahren, zum Brandschutz, zum Rettungs- und Gesundheitswesen sowie in der Landwirtschaft näher auszuarbeiten. Außerdem erhalte die Stadt Neubrandenburg 50.000 Euro für ein Projekt im Messwesen. Es gehe dabei um ein Projekt im Deformationsmonitoring im 5G-Mobilfunknetz, wie es heißt.

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Insgesamt 138 Förderanträge

Insgesamt seien bei dem Innovationswettbewerb 138 Förderanträge im gesamten Bundesgebiet eingereicht worden, aus denen das Bundesverkehrsministerium 68 ausgewählt habe. Ziel sei es gewesen, neue Anwendungsbereiche für das 5G-Mobilfunknetz zu finden und zu erproben.

„Ich freue mich für meinen Wahlkreis über den erfolgreichen ersten Schritt der 5G-Innovationsförderung und wünsche allen Akteuren maximale Erfolge auf dem weiteren Weg der Umsetzung des Programms“, sagte Amthor. Er dankte Rehberg, der sich im Haushaltsausschuss des Bundestages für die Verteilung eingesetzt habe.

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Vielleicht winkt noch mehr Geld

„Die Vielzahl und Kreativität der eingereichten Ansätze unterstreicht die Chancen und Möglichkeiten, die sich mit dem neuen 5G-Mobilfunknetz verbinden. Es ist gut für Mecklenburg-Vorpommern und spricht für unsere regionalen Akteure, dass sich zwei überzeugende Projekte aus unserem Land im 5G-Innovationswettbewerb des Bundesverkehrsministeriums durchsetzen konnten”, sagt Rehberg.

Geplant sei, dass in den Jahren 2020 und 2021 aus den nun prämierten 68 Projekten einige „besonders herausragende Konzepte” herausgewählt werden, die eine noch umfangreichere Förderung erhalten sollen.

Am Donnerstag sollen die Zuwendungsurkunden feierlich im Bundesverkehrsministerium in Berlin übergeben werden.

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