Polnische Grenze
Bundespolizei findet Feuerwerkskörper und Drogen

Die Bundespolizei wies noch einmal darauf hin, dass nicht zugelassene Feuerwerks- und Knallkörper äußerst gefährlich sind.
Die Bundespolizei wies noch einmal darauf hin, dass nicht zugelassene Feuerwerks- und Knallkörper äußerst gefährlich sind.
Frank Hormann

Neben Speed, Amphetaminen und Marihuana fanden die Beamten mehrere Feuerwerksbatterien, von denen große Gefahr ausgeht.

Ein ganzes Sammelsurium von illegal transportiertem Feuerwerk hat die Bundespolizei nahe der polnischen Grenze im Auto eines 32-Jährigen entdeckt. Den Angaben von Freitag zufolge wurden mehrere Feuerwerksbatterien der Klasse F3 und F4 gefunden. Dies bedeute, dass von dem Feuerwerk eine mittlere beziehungsweise große Gefahr ausgeht.

Dafür sei laut Sprengstoffgesetz eine behördliche Erlaubnis notwendig, die nicht vorlag. Es habe sich bei dem gefundenen Feuerwerk allerdings nicht um verbotene Ware gehandelt, es habe eine CE-Kennzeichnung getragen. Zudem seien bei dem Mann verschiedene Drogen wie Speed, Amphetamine oder Marihuana gefunden worden.

Bislang seien bei den grenznahen Kontrollen in den vergangenen Tagen vergleichsweise wenige illegale Pyrotechnik gefunden worden, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. Insgesamt lagen am Freitagmittag vier aktuelle Funde vor. So seien bei einem 43-jährigen Mann Pyrotechnik mit einer Explosivstoffmasse von rund zwei Kilogramm festgestellt worden.

Den Mann erwarte nun ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. Die Sprecherin ging davon aus, dass vor Silvester die Zahl der Funde steigen werde. Die Bundespolizei wies noch einmal darauf hin, dass nicht zugelassene Feuerwerks- und Knallkörper äußerst gefährlich sind. Deren Einfuhr sei unter Strafe gestellt.