SOLDATEN

Bundeswehr fährt Corona-Amtshilfe in MV zurück

Waren in der Spitze mehr als 600 Soldatinnen und Soldaten in Mecklenburg-Vorpommern an der „Corona-Front” im Einsatz, sind es jetzt deutlich weniger.
dpa
Torsten Renz (CDU), der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, spricht mit Soldaten auf dem Gelände des Landratsamtes
Torsten Renz (CDU), der Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, spricht mit Soldaten auf dem Gelände des Landratsamtes in Pasewalk. Die Soldaten helfen im Auftrag des Gesundheitsamtes Vorpommern-Greifswald bei der Corona-Kontaktnachverfolgung. Stefan Sauer
Schwerin ·

Die Bundeswehr fährt ihre Corona-Amtshilfe zurück. Waren in der Spitze zwischen Mitte April und Mitte Mai mehr als 600 Soldatinnen und Soldaten in Mecklenburg-Vorpommern an der „Corona-Front” im Einsatz, sind es aktuell noch 370, wie das Landeskommando der Bundeswehr am Mittwoch in Schwerin mitteilte.

Der Bedarf bei den Gesundheitsämtern und Testzentren liegt demnach relativ konstant bei etwa 150 Soldatinnen und Soldaten, während er in den Alten- und Pflegeheimen sinke. Die Unterstützung im Bereich Impfen verharre auf hohem Niveau. Dort bestehe voraussichtlich auch mittelfristig noch Hilfsbedarf.

Der Kommandeur des Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern, Brigadegeneral Markus Kurzcyk, nannte die Amtshilfe der Bundeswehr bei der Corona-Pandemie eine Erfolgsgeschichte. Ohne diese Hilfe wären viele zivile Stellen über die Grenzen der Belastbarkeit gekommen.

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Kommentare (2)

Das sollte auch selbstverständlich sein, daß die Bundeswehr ihren Dienst leistet.
Ist ja teuer genug der Verein.

Hätte ich auch dem THW zugetraut...