Werbekampagne an der Ostsee

Bundeswehr mit Start ihrer Youtube-Serie zufrieden

Die Bundeswehr dreht an der Ostsee für mehrere Millionen Euro Werbefilme, die das tägliche Leben ihrer jungen Soldaten zeigen soll.

Die Bundeswehr hat die knapp acht Millionen Euro Ausgaben für die Reality-Dokumentation „Die Rekruten” und eine damit verbundene Werbekampagne verteidigt. Der Youtube-Kanal mit einer Vorschau, die schon vor Beginn der Serie lief, habe innerhalb von einer Woche mehr als eine Million Klicks verzeichnet, sagte der Kommunikationschef für die Arbeitgebermarke Bundeswehr, Dirk Feldhaus, am Dienstag in der Marinetechnikschule Parow. „Das zeigt uns, dass wir das Geld gut investiert haben.”

Von Dienstag an wirbt die Bundeswehr in der täglichen Dokumentation um junge Soldaten, indem sie die Ausbildung und das Leben von zwölf Rekruten der Marinetechnikschule abbildet. Vor allem bei der Marine seien mehrere hundert Stellen vom Elektroniker bis zum Techniker zu besetzen, sagte Feldhaus.

Ausbildung in allen Höhen und Tiefen

Die YouTube-Dokumentation und deren Kosten waren von Politikern der Grünen und Linken kritisiert worden. Die zwölfwöchige Serie, deren Produktion nach Angaben der Bundeswehr 1,7 Millionen Euro gekostet hat, wird begleitet durch Radiospots, eine Plakatkampagne, über Facebook, Instagram und Snapchat. Deren Kosten gibt das Verteidigungsministerium mit 6,2 Millionen Euro an.

Die Serie soll die Ausbildung der Rekruten mit allen Höhen und Tiefen abbilden. „Es gibt kein Skript, unser Skript ist der Ausbildungsplan. Das Skript sind die Rekruten selber”, sagte Feldhaus.

Trailer der Bundeswehr-Serie auf YouTube:

Martina Rathke

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Inaktiv

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