Die Übung „Schneller Adler“ findet nach Bundeswehrangaben alle drei Jahre als Evakuierungstraining zu Lande,
Die Übung „Schneller Adler“ findet nach Bundeswehrangaben alle drei Jahre als Evakuierungstraining zu Lande, Wasser und aus der Luft statt – an diesem Wochenende ist Vorpommern der Übungsort. Daniel Reinhardt
Militärübung

Bundeswehr trainiert in Vorpommern das Evakuieren

Deutsche und holländische Streitkräfte werden an mehreren Tagen und Standorten in Vorpommern die Evakuierung von Staatsangehörigen aus ausländischen Krisengebieten üben.
Barth

Mit der mehrtägigen Übung „Schneller Adler 2022“ wollen Streitkräfte aus Deutschland und den Niederlanden bis zum Wochenende verschiedene Szenarien zur Evakuierung in ausländischen Krisengebieten trainieren. Nach Angaben der Bundeswehr soll am Donnerstag zunächst auf dem Flugplatz Barth mit militärischer Sicherung die Aufnahme von etwa 200 Zivilisten und ihr Transport mit Airbus A400M nach Peenemünde geprobt werden.

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Für Samstag ist im Stadthafen Sassnitz die Evakuierung durch Marineinfanteristen mit Marine-Schnellbooten und Hubschrauberunterstützung vorgesehen. Am darauffolgenden Tag will die 2014 gegründete Spezialeinheit in Putgarten im Norden der Insel Rügen eine sogenannte robuste Evakuierung mit Feindeinwirkung trainieren.

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Zuletzt hatte die Bundeswehr im August vergangenen Jahres nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan rund 5.300 Menschen über den Flughafen Kabul nach Usbekistan evakuiert.

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