LGBTIQ-RECHTE

Bunte Kundgebung zum Christopher Street Day in Rostock

Rund 300 Menschen haben in Rostock an Veranstaltungen rund um den Christopher Street Day teilgenommen. Coronabedingt haben die Veranstalter auf einen Demonstrationszug verzichtet.
dpa
Rund 300 Menschen haben am Samstag an einer bunten Kundgebung im Rostocker Stadthafen den Christopher Street Day (CSD) begange
Rund 300 Menschen haben am Samstag an einer bunten Kundgebung im Rostocker Stadthafen den Christopher Street Day (CSD) begangen. Bernd Wüstneck
Rostock ·

Mit einer bunten, dezentralen Kundgebung im Rostocker Stadthafen haben rund 300 Menschen am Samstag den Christopher Street Day (CSD) begangen. Dabei sei alles ruhig verlaufen und die Teilnehmer hätten die Corona-Abstandsregeln eingehalten, sagte ein Polizeisprecher am Samstag in Rostock. Coronabedingt haben die Veranstalter in diesem Jahr auf einen Demonstrationszug verzichtet. Stattdessen gab es im Stadthafen kleinere Redebeiträge und mehrere Stände verschiedener Parteien und Organisationen.

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Der Christopher Street Day findet jedes Jahr in vielen Städten in aller Welt statt und erinnert an Ereignisse vom 28. Juni 1969: Polizisten stürmten damals die New Yorker Schwulen- und Lesbenbar „Stonewall Inn” in der Christopher Street und lösten dadurch mehrtägige Proteste von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus. Der CSD soll auf die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen aufmerksam machen.

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