Am Donnerstag hat MV-Ministerpräsidentin Schwesig den Startschuss für die 31. „Hanse Sail” in Rostock ge
Am Donnerstag hat MV-Ministerpräsidentin Schwesig den Startschuss für die 31. „Hanse Sail” in Rostock gegeben, am Freitag trafen sich im Rahmen der Veranstaltung Unternehmer zu „Business meets Hanse Sail“. Jens Büttner
Reinhard Meyer sieht in der Hansestadt Rostock den Grundstein füreinen wirtschaftlichen Strukturwandel in Mecklenburg-Vor
Reinhard Meyer sieht in der Hansestadt Rostock den Grundstein füreinen wirtschaftlichen Strukturwandel in Mecklenburg-Vorpommern. Ulrike Kielmann/ Archiv (19.12.2019)
Wirtschaftstreffen

„Business meets Hanse Sail“ − Meyer sieht in MV ein klimaneutrales Wirtschaftszentrum

Am Freitag präsentierte sich die Hansestadt Rostock als Paradebeispiel für wirtschaftlichen Strukturwandel
Rostock

Unter dem Motto, „Business meets Hanse Sail“ trafen sich bereits zum 18. Mal am Freitag in Rostock mehr als 300 Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Politik auf der Veranstaltung „Hanse Sail”, um über Projekte in ihrer Region zu sprechen. Laut dem Minister für Wirtschaft und Tourismus, Reinhard Meyer, wird „die Hansestadt Rostock das Beispiel dafür sein, wie wir den wirtschaftlichen Strukturwandel in Mecklenburg-Vorpommern bewältigen.”

+++Schwesig gibt feierlich den Startschuss für Hanse Sail+++

Zentrale Themen bei den Treffen waren eine veränderte Energieversorgung im Land MV, eine auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Industriepolitik und die Umsetzung innovativer Wasserstofftechnologien. Meyer hat sich für MV zum Ziel genommen, das Land als eines der führenden Standorte für klimaneutrales Wirtschaften zu werden. Laut dem Ministerpräsidenten werden der Seehafen in Rostock und auch die Werft eine wichtige Rolle spielen.

Die maritime Wirtschaft soll in MV vorangetrieben werden

Für MV ist die maritime Wirtschaft ein industrieller Kern, weswegen die Bundesregierung und das Land MV gemeinsam versuchen die Werftstandorte zu sichern. In Rostock wurde das Werftgelände an den Bund verkauft. Langfristig ist ein Marinearsenal mit rund 500 Beschäftigten zur Instandhaltung der in Rostock stationierten Korvetten geplant. Für Meyer könne die Werften einen zentralen Beitrag zur Energiewende leisten; „da geht es beispielsweise um die Nutzung der Werftstandorte für die Offshore-Industrie und um innovative Antriebstechnologien“, sagt er auf dem Treffen „Business meets Hanse Sail“.

Durch die europaweite Abkehr vom russischen Gas, beschleunigt sich die Energiewende, behauptet Meyer und verweist auf die Häfen von MV. Er erwähnt in diesem Zusammenhang die Errichtung von Terminals für den LNG-Import und die Stärkung seeseitiger Öleinfuhren. Er fügt hinzu, „für den Seehafen Rostock verfolgen wir die Strategie, die Produktion und den Import von Wasserstoff zur industriellen Versorgung zu initiieren. Im Seehafen soll künftig grüner Wasserstoff produziert und damit die zielgerichtete Transformation in neue Energieträger vorangetrieben werden“

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