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Flüchtlinge aus der Ukraine kommen mit einem Bus am Erlebnisreiterhof Bernsteinreiter in Barth an. Mehr als 20 Kriegsflüchtlinge sollen auf dem Gelände wohnen. Stefan Sauer
Hilfsaktion

Busse bringen mehr als 120 Ukraine-Flüchtlinge nach MV

Private Initiativen helfen, Flüchtlinge aus der Ukraine zu holen. In MV haben sich Busunternehmer zusammengeschlossen und fahren im Konvoi an die polnisch-ukrainische Grenze.
dpa
Barth

Im Rahmen der zweiten Hilfsaktion von Busunternehmern aus Mecklenburg-Vorpommern sind am Wochenende und am Montag mehr als 120 Flüchtlinge aus der Ukraine in Sicherheit gebracht worden. Wie der Sprecher der Aktion #wirbewegenhilfe, Dirk Behm, der Deutschen Presse-Agentur sagte, seien zunächst 48 Menschen nach Berlin gebracht und dort dem Malteser Hilfswerk übergeben worden. Ein zweiter Bus mit 47 Personen fuhr nach Plöwen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) und der dritte Bus nach Barth (Landkreis Vorpommern-Rügen) mit rund 30 Personen.

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Dritte Aktion in der kommenden Woche

Bereits am vorherigen Wochenende waren fünf Busse nach Tarnow an der polnisch-ukrainischen Grenze und wieder zurückgefahren. Insgesamt seien so mehr als 300 Menschen, hauptsächlich Frauen und Kinder, nach Deutschland gebracht worden. Sie sollen nun schnell mit Unterkünften versorgt werden – dafür seien andere Hilfsorganisationen oder die Landkreise zuständig. Behm bezeichnete die beiden Aktionen als vollen Erfolg. Mit den beiden Konvois seien auch mehr als 100 Tonnen Hilfsgüter in die Region an der polnisch-ukrainischen Grenze gebracht worden.

Es sei geplant, am kommenden Wochenende eine dritte Aktion zu starten, sagte Behm. Möglicherweise würden dann mehr als drei Busse unterwegs sein. „Wir bringen Hilfsgüter hin und fahren mit Flüchtlingen zurück.“

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