RECHTSEXTREMISMUS UND ANITSEMITISMUS

Caffier kündigt nach Taten in Güstrow Konsequenzen an

Am Wochenende wurde die ehemalige Synagoge in Krönchenhagen beschmiert, später gab es einen Angriff Haus der Linken-Politikerin Karen Larisch. Die Taten waren offensichtlich politisch motiviert.
dpa
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MV-Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat nach den Sachbeschädigungen in Güstrow nachhaltige Konsequenzen angekündigt Carsten Rehder
Güstrow.

Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat nach den Sachbeschädigungen mit antisemitischen und rechtsextremen Hintergrund am vergangenen Samstag in Güstrow nachhaltige Konsequenzen angekündigt. „Diese demokratiefeindlichen Handlungen bestärken mich darin, auch weiterhin gegen solche Angriffe vorzugehen. Nach Sicherung der Tatortspuren hat die Kriminalpolizei umfangreiche Ermittlungen aufgenommen”, sagte Caffier in einer Mitteilung vom Montag.

Unbekannte hatten am Samstag in der Barlachstadt zwei offensichtlich politisch motivierte Straftaten begangen. Nach Polizeiangaben wurde der Gedenkstein der ehemaligen Synagoge in Krönchenhagen durch Graffiti mit antisemitischen Parole beschmiert.

Am späten Abend des gleichen Tages kam es ebenfalls in Güstrow zu einer Sachbeschädigung am Wohnhaus der Landtagsabgeordneten Karen Larisch von der Linksfraktion. Dabei wurde ein Briefkasten gesprengt und in unmittelbarer Nähe Graffiti an eine Hausfassade gesprüht.

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Kommentare (1)

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Wahrscheinlich will er sein illegales Ferienhaus auf Usedom besser bewachen lassen.