MINISTER NICHT WETTERFEST

Caffier sagt Start des Polizei-Bäderdienstes ab

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hat den Startschuss für den Bäderdienst wegen „extremen Wind- und Witterungsverhältnisse” abgesagt. Der Wetterdienst schätzt dies allerdings anders ein.
dpa
Auch in diesem Jahr soll es einen Bäderdienst wie hier auf der Insel Usedom geben. Der offizielle Start wurde nun aber abgesagt.
Auch in diesem Jahr soll es einen Bäderdienst wie hier auf der Insel Usedom geben. Der offizielle Start wurde nun aber abgesagt. Stefan Sauer
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Stralsund.

Das Innenministerium hat die für Donnerstag geplante offizielle Eröffnung des Bäderdienstes der Landespolizei witterungsbedingt abgesagt. Die Veranstaltung könne wegen der „in Stralsund zu erwartenden extremen Wind- und Witterungsverhältnisse” nicht wie geplant stattfinden, teilte das Ministerium am Mittwochabend mit.

Ursprünglich wollte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) dort am Nachmittag den symbolischen Startschuss für den Bäderdienst geben, der Urlaubern und Einheimischen während der Saison mehr Sicherheit bieten soll. Der Termin solle nachgeholt werden, hieß es.

So wird das Wetter

Tatsächlich hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) die Ostseeküste in seinem aktuellen Warnlagebericht erwähnt: Demnach sind am Donnerstag im Binnenland von Mecklenburg-Vorpommern Windböen aus Nordost um 55 km/h, an der Küste Sturmböen um 70 km/h und über Rügen um 80 km/h angekündigt.

Dies entspricht einer Wetterwarnung der Stufe 1. Insgesamt unterteilt der DWD seine Warnungen in vier Stufen:

  • Warnungen vor extremem Unwetter (Stufe 4)
  • Unwetterwarnungen (Stufe 3)
  • Warnungen vor markantem Wetter (Stufe 2)
  • Wetterwarnungen (Stufe 1)

Polizei soll Urlauber schützen

Bis zum 9. September sollen Polizeibeamte des Landes verstärkt in den Urlaubsregionen zwischen Ostseestrand und Mecklenburgischer Seenplatte vor Ort sein. Sie sollen Gästen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, Ruhestörungen und Diebstählen vorbeugen, Streit schlichten und bei Straftaten eingreifen. Im Vorjahr waren rund 200 Beamte der Landespolizei und der Bereitschaftspolizei zum Bäderdienst eingeteilt.

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