Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz am Rande eines Wahlkampftauftritts in Wismar.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (l.) und die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz am Rande eines Wahlkampftauftritts in Wismar. Jens Büttner
Aserbaidschan-Connection

CDU-Frau Strenz räumt erstmals Fehlverhalten ein

Lange schwieg Karin Strenz zu den Korruptionsvorwürfen, dann veröffentlichte sie eine lange Erklärung, entkräftete aber die Vorwürfe nicht. Nun zeigte sie erstmals Einsicht - ein bisschen zumindest.
Berlin

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz aus Westmecklenburg steht seit Wochen wegen sonderbarer Beziehungen zum autoritären Regime Aserbaidschans in der Kritik. Jetzt hat sie in diesem Zusammenhang erstmals eigene Fehler eingeräumt.

Nach ihren Angaben hat sie den Bundestag etwa ein Jahr zu spät über ein Honorar informiert, das sie für Beratertätigkeiten für eine dem Staat nahestehenden Firma erhalten hatte. „Dies war ein handwerkliches, aber kein beabsichtigtes Versäumnis“, sagte sie. Sie habe lediglich ihre Steuererklärung abwarten wollen.

Strenz hatte am Dienstag mit einer langen Erklärung alle Vorwürfe zu entkräften versucht. Das Papier wirft allerdings Fragen auf.

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