MASKENPFLICHT, SCHULE UND CO.

Corona-Lockdown – Das ändert sich in MV

Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns zunächst bis zum 14. Februar verständigt. Einzelne Maßnahmen werden sogar verschärft. Eine Übersicht.
Der Corona-Lockdown wurde verlängert, einige der Maßnahmen verschärft. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Der Corona-Lockdown wurde verlängert, einige der Maßnahmen verschärft. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen. Stefan Sauer
Schwerin ·

Der Corona-Lockdown In Deutschland wurde verlängert. Die neuen Regelungen sollen zunächst bis zum 14. Februar gelten. Am Donnerstag ist eine Sondersitzung des Landtags in Schwerin geplant, am Freitag ein Landes-Corona-Gipfel. Wann die neuen Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern in Kraft treten, ist noch nicht final geklärt.

Am Mittwochmorgen twitterte MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig einen eindringlichen Appell an die Bevölkerung. Wir müssen uns weiter gemeinsam vor dem Coronavirus schützen, insbesondere die hochansteckende Mutation sei gefährlich, sagte sie in einem Video:

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Kontaktbeschränkungen

Diese Regelungen haben sich nicht verändert. Ein Haushalt darf sich weiterhin nur mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis 12 Jahre können davon ausgenommen sein, wenn dies für die Betreuung notwendig ist. Es ist egal, wo das Treffen stattfindet – bei der Einzelperson oder beim Haushalt mit mehreren Menschen.

Maskenpflicht

Diese soll im Nahverkehr und in Geschäften verschärft werden. Dort sollen Menschen künftig einfache OP-Masken oder etwa FFP2-Masken tragen. In Innenstädten gilt in manchen Bereichen bereits eine Maskenpflicht. Dort sollen gewöhnliche Alltagsmasken, etwa aus Baumwolle, weiterhin erlaubt sein. Doch generell wird empfohlen, auf die Masken zurückzugreifen, die einen höheren Schutz bieten.

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Schulen

Die Schulen in den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Ludwigslust-Parchim dürfen von kommenden Montag an nur noch für eine Notbetreuung öffnen, weil dort die Infektionszahlen besonders hoch sind. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt es diese Einschränkung bereits.

Die Eltern in den betroffenen Landkreisen können ihre Kinder bis Klasse 6 nur noch dann in die Schule bringen, wenn sie in einem systemrelevanten Beruf arbeiten und einen entsprechenden Nachweis erbrngen. Für die Abschlussklassen, also etwa die Jahrgänge 10 und 12, soll der Präsenzunterricht aber landesweit weiterhin möglich sein.

In den anderen Landkreisen sowie in Schwerin und Rostock bleiben die Schulen bis Klasse 6 grundsätzlich für alle Kinder geöffnet. Allerdings sind die Eltern überall dringend gebeten, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Ab Klasse 7 lernen alle Schüler in MV von zu Hause, die Abschlussklassen ausgenommen.

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Kitas

Die Regelungen sollen hier ähnlich wie bei den Schulen sein. In den Landkreisen Vorpommern-Greifswald und Ludwigslust-Parchim dürfen von kommenden Montag an Kitas nur noch für eine Notbetreuung öffnen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt es diese Einschränkung bereits.

In den anderen Landkreisen sowie in Schwerin und Rostock bleiben die Kitas grundsätzlich für alle Kinder geöffnet. Doch auch hier wird appelliert, die Kinder möglichst zu Hause zu betreuen.

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Homeoffice

Laut Bund-Länder-Beschluss müssen Arbeitgeber das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, sofern es der Job zulässt. Eine entsprechende Verordnung soll zunächst bis zum 15. März gelten.

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Hotspots

In Landkreisen mit mehr als 200 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche soll es weiterhin Einschränkungen geben können. Dies kann laut Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) auch bereits bei niedrigeren Zahlen umgesetzt werden.

Geschäfte, Gastronomie, Kultur und Sport

Viele Geschäfte bleiben auch weiterhin geschlossen. Dies gilt ebenfalls für viele Freizeiteinrichtungen wie Kinos, Theater, Museen und Fitnessstudios. Gastronomiebetriebe dürfen nur außer Haus verkaufen oder ihre Waren ausliefern. Weiterhin geöffnet sind etwa Supermärkte, Drogeriemärkte, Banken und die Post.

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Kommentare (2)

die Polizei aber wider viel zu tun haben. Muß sie dann auch kontrollieren, daß jeder die richtige Maske trägt?

Hier mal eine Aufzählung, wofür die Polizei so zuständig ist. Heute steht übrigens die Polizei gerade vor der Praxis der Ärztin Carola Javid-Kistel.
Sie hat zusammen mit dem Arzt Rolf Kron das Buch geschrieben: wenn der Beipackzettel wahr wird.
Ich fasse es nicht, leben wir schon im Pharmafaschismus oder was soll die permanente Jagd auf Ärzte, die ganzheitlich praktizieren, die sich an den ärztlichen Eid halten und vor allem danach behandeln: zu aller erst nicht schaden:

und hier die Aufgaben der Polizei:

https://www.wochenblick.at/lange-liste-der-schande-deutsche-polizeibeamte-im-corona-einsatz/

Wo soll das noch hinführen....?!

"Diese soll im Nahverkehr und in Geschäften verschärft werden. Dort sollen Menschen künftig einfache OP-Masken oder etwa FFP2-Masken tragen."

Mit welchem Recht werden bestimmte Regeln von der Politik einfach ausgehebelt?

"Beim bestimmungsgemäßen Einsatz von FFP2-Masken muss eine arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung im Voraus angeboten werden, um durch den erhöhten Atemwiderstad entstehende Risiken für den individuellen Anwender medizinisch zu bewerten. Der Schutzeffekt der FFP2-Maske ist nur dann umfassend gewährleistet, wenn sie durchgehend und dicht sitzend (d.h. passend zur Gesichtsphysiognomie und abschließend auf der Haut, Nachweis durch FIT-Test) getragen wird. Bei der Anwendung durch Laien ist ein Eigenschutz über den Effekt eines korrekt getragenen MNS hinaus daher nicht zwangsläufig gegeben. In den „Empfehlungen der BAuA und des ad-Hoc AK „Covid-19“ des ABAS zum Einsatz von Schutzmasken im Zusammenhang mit SARS-CoV-2“ werden FFP2-Masken nicht zur privaten Nutzung empfohlen."

"Bedingt durch den zweckbestimmten, zielgerichteten Einsatz sind keine Untersuchungen zu den gesundheitlichen, ggf. auch langfristigen Auswirkungen der Anwendung von FFP2-Masken außerhalb des Gesundheitswesens z.B. bei vulnerablen Personengruppen oder Kindern verfügbar. Bei Gesundheitspersonal sind Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben. Beim Einsatz bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen."

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Infektionsschutz.html#FAQId15026158

Mir scheint, unsere Poltiker sind von allen guten Geistern verlassen....und haben sich den Södervirus eingefangen.