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Corona-Maßnahmen für Bewohner und Besucher von Pflegeheimen gelockert

Die Corona-Maßnahmen für Bewohner und Besucher von Pflegeheimen sowie Wohnformen für Menschen mit Behinderung in MV werden gelockert.
Bewohner von Pflegeheimen dürfen wieder mehr Besucher empfangen (Symbolbild).
Bewohner von Pflegeheimen dürfen wieder mehr Besucher empfangen (Symbolbild). Christoph Schmidt
Schwerin.

Mecklenburg-Vorpommers Sozialministerium teilte am Mittwoch mit, dass am 15. Juni weitere Lockerungen in den Pflegeeinrichtungen und Wohnformen für Menschen mit Behinderung in Kraft treten werden.

So sagte Sozialministerin Stefanie Drese in Schwerin: „Bewohnerinnen und Bewohner von Pflege- und Betreuungseinrichtungen sollen mindestens durch eine Person an zwei Tagen in der Woche oder durch zwei Personen an jeweils einem Tag in der Woche Besuch empfangen dürfen.“

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Innerhalb der Gebäude beträgt die Besuchszeit mindestens jeweils 45 Minuten, im Außenbereich der Einrichtungen mindestens 90 Minuten. „Häufigere und längere Besuche sind wünschenswert und können durch die Einrichtungsleitung erlaubt werden.

Nicht nur eine Besuchsperson

Außerdem dürfen jetzt auch unterschiedliche Personen zum Besuch vorbeikommen. Bisher musste jeweils eine Person festgelegt werden. Bei den Besuchen sollen die Außenbereiche der jeweiligen Einrichtung verstärkt genutzt werden – sofern sie vorhanden sind.

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Die Privatsphäre der Pflegebedürftigen und ihres Besuchs wird geschützt, indem Personal der Einrichtung nicht dauerhaft zugegen ist. Weiter wird klargestellt, dass den pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen das Verlassen der Einrichtung etwa für Spaziergänge allein oder mit anderen grundsätzlich zu ermöglichen ist.

Drese: „Das heißt auch, dass Eltern ihr Kind aus der Einrichtung zum Beispiel über das Wochenende mit nach Hause nehmen können. Eine Quarantänemaßnahme bei der Rückkehr in die Einrichtung ist grundsätzlich nicht notwendig.“

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Diese Bedingungen müssen erfüllt sein

Voraussetzung für die Lockerungen sind, dass das lokale Infektionsgeschehen weiter gering bleibt, die Hygieneregeln eingehalten werden, die Pflegebedürftigen sowie deren Kontaktpersonen bestätigen, dass Symptomfreiheit besteht, und sie die Kontakte in der Zeit der Abwesenheit für sich vermerkt haben.

Auch Handkontakte und Alltagshilfen, wie das Stützen, zwischen den Pflege- und Betreuungsbedürftigen und ihrer Besuchsperson werden nach Aussage von Drese dann wieder möglich sein.

„Die bisherigen gravierenden Einschränkungen waren mit schmerzlichen Entbehrungen verbunden. Ich freue mich deshalb sehr, dass wir die Besuchs- und Kontaktmöglichkeiten ausweiten können. [...] Dennoch müssen wir weiterhin beachten, dass ältere und vorerkrankte Menschen unseres besonderen Schutzes bedürfen”, sagte Drese.

Die neue Verordnung in kompletter Länge finden Sie hier.

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