Corona-Pandemie

Corona-Zahlen steigen weiter – Sieben-Tage-Inzidenz bei 65,4

Bis auf die grüne Seenplatte sind alle Landkreise in MV gelb. Ein Mensch starb im Zusammenhang mit Corona in den vergangenen 24 Stunden. In Brandenburg starb zum Glück niemand.
dpa
Die Zahl der Neuinfektionen steigt in MV und Brandenburg.
Die Zahl der Neuinfektionen steigt in MV und Brandenburg. © photoguns - stock.adobe.com
Rostock

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen liegt in Mecklenburg-Vorpommern weiter über Vorwochenniveau. Am Mittwoch meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) 247 neue Fälle nach 203 am Mittwoch vergangener Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, welche die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in einer Woche angibt, liegt nunmehr bei 65,4. Vor einer Woche betrug dieser Wert 56,6.

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Auch die Zahl der Covid-Patienten in Krankenhäusern ist gestiegen – von 49 am Mittwoch vergangener Woche auf jetzt 62. Auf Intensivstationen lagen davon am Mittwoch 19 Patienten nach 16 vor einer Woche. Ein Mensch starb in MV im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, so dass die Zahl der Opfer seit Beginn der Pandemie auf 1221 stieg. In Brandenburg ist seit Dienstag niemand mit Corona verstorben. Hier liegt die Zahl der Opfer seit Pandemiebeginn bei 3873.

Schüler müssen Maske tragen

Auf der Corona-Risikokarte des Landes sind alle Landkreise und kreisfreien Städte bis auf den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte im gelben Bereich. Dort liegen die Sieben-Tage-Inzidenzen über dem Wert von 50. Ist das mindestens drei Tage lang so, gilt in vielen Bereichen die 3G-Regel. Schüler müssen dann zudem in der Schule Maske tragen, um weitere Ansteckungen zu vermeiden.

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Die Sieben-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen sank den Angaben zufolge im Vergleich zum Dienstag um 0,2 auf 1,9. Vor einer Woche betrug sie noch 1,2. Auf der Hospitalisierungs-Karte blieben alle Regionen grün eingefärbt. Erst ab einem Wert von 8 treten hier neue Regeln in Kraft.

Mindestens einmal geimpft sind laut dem RKI-Impfdashboard 66,6 Prozent der Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns. 64,3 Prozent besitzen demnach einen vollständigen Impfschutz. Das Robert Koch-Institut geht davon aus, dass die Impfquote insgesamt etwas höher liegt als in der Statistik ausgewiesen ist.

Auch in Brandenburg steigen die Zahlen

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden um 444 erhöht. Im Landkreis Uckermark wurden 12 neue Fälle registriert. So sind insgesamt 120.092 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst, 4215 in der Uckermark. In Brandenburg sind ungefähr 112.900 Menschen von ihrer COVID-19-Erkrankung genesen. So liegt die Zahl der Infizierten und Erkrankten aktuell bei geschätzt rund 3.400, in der Vorwoche waren es rund 2.700.

Aktuell werden 102 Personen wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befinden sich 22 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon müssen 19 beatmet werden. Die landesweite Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz beträgt 1,46. Landesweit sind 2,1 Prozent der verfügbaren Intensivbetten in Krankenhäusern mit COVID-19-Patienten belegt.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 63,9, in der Vorwoche waren es 50,5. In der Uckermark beträgt dieser Wert 32,1.

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Kommentare (2)

und nun sollen die Heimbewohner die dritte Impfung bekommen, wenn sie sie nicht schon haben, dabei gab es schon mit Impfbeginn so viele Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung, vor allem in Heimen:

Heimbewohnerin verstirbt kurz nach Corona-Impfung in Weyhe

90-Jährige nach Corona-Impfung verstorben
Altenheim in Weyhe prüft Zusammenhang
Landkreis setzt Impfungen fort

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/heimbewohnerin-verstirbt-nach-corona-impfung-in-weyhe-100.html

Weitere Corona-Tests nach Todesfällen in Emsteker Pflegeheim
Stand: 15.02.2021 15:52 Uhr

Nach dem Tod von fünf Senioren in einem Pflegezentrum in Emstek sollen alle Bewohner und Mitarbeiter erneut auf das Coronavirus getestet werden. 13 weitere Personen in dem Heim sind bereits infiziert.

Wie NDR 1 Niedersachsen berichtet, waren die fünf Bewohner innerhalb kurzer Zeit mit schweren Corona-Symptomen gestorben, nachdem sie bereits die Erst- und Zweitimpfung bekommen hatten. Die nun angekündigten Tests sollen in den kommenden Tagen durchgeführt werden. Mit Ergebnissen werde am Wochenende gerechnet, sagte ein Sprecher des Landkreises Cloppenburg. Für den Fall, dass weitere positive Testergebnisse auftreten, sollen diese Proben an das Landesgesundheitsamt geschickt werden. Dort werde dann geprüft, ob eine mutierte Variante des Coronavirus vorliegt.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Weitere-Corona-Tests-nach-Todesfaellen-in-Emsteker-Pflegeheim,corona6696.html

5 Senioren bei Cloppenburg trotz Impfung mit Corona gestorben

Die fünf Verstorbenen hatten bereits beide Impfdosen erhalten
Bremer Virologe Andreas Dotzauer fordert, Todesfälle genau zu untersuchen
Alle Bewohner werden in den kommenden Tagen auf Corona getestet

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/senioren-verstorben-impfung-corona-emstek-bremen-102.html

Fataler Ausbruch in Leipzig Covid-19 tötet ein Viertel der Heimbewohner

Leipzig ist in Sachsen die Stadt mit der niedrigsten Inzidenz. Doch den Bewohnern eines Pflegeheims hilft das nicht. Kurz nach der ersten Impfung bricht das Virus in der Einrichtung aus und tötet ein Viertel der Heimbewohner.

Nach einem größeren Corona-Ausbruch in einem Leipziger Pflegeheim ist fast ein Viertel der Bewohner gestorben. Der Ausbruch begann wenige Tage, nachdem es erste Impfungen der Bewohner gegeben hatte, wie die Stadt mitteilte. Es sei jedoch nicht nachvollziehbar, ob sich die Menschen vor oder nach dem Impftermin angesteckt hätten, hieß es. Für Corona-Impfungen sind zwei Termine nötig, damit die Vakzine nach zwei verabreichten Dosen ihren vollständigen Schutz entfalten.
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Panorama 17.02.21
Empfehlung wird überarbeitet Thüringen beginnt mit Impfung der nächsten Gruppe

Der Ausbruch nahm am 18. Januar seinen Lauf, am 14. begannen die Erstimpfungen. 70 Menschen lebten laut Stadt in dem Pflegeheim. 46 Bewohner und 21 Beschäftigte steckten sich an. 16 Bewohner starben. Das Heim sei unter Quarantäne gestellt worden, die am 10. Februar wieder aufgehoben wurde. Aktuell seien alle Bewohner negativ getestet.

Zugleich hat die Stadt Leipzig in Sachsen die niedrigste Neuansteckungsrate mit 34,2. Im angrenzenden Landkreis Leipzig liegt der Wert mit 117,8 allerdings sehr viel höher. Unter der 50er-Marke bei der Inzidenz liegt in Sachsen laut Robert-Koch-Institut (RKI) auch noch die Stadt Chemnitz mit 45,1. Insgesamt stagniert die Rate der Corona-Neuinfektionen in Sachsen. Das RKI weist aktuell für den Freistaat eine Sieben-Tage-Inzidenz von 66,2 aus. Am Vortag betrug der Wert noch 62,2 und am Dienstag 68,4. Er gibt die Zahl der Neuansteckungen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner an. Zum Vergleich: Bundesweit liegt die Inzidenz derzeit bei 57,1.

Rund sieben Wochen nach dem Impfstart in Deutschland ist die Gefahr für Pflegeheime nicht gebannt. Es gebe weiterhin neue Fälle bei bereits bekannten Ausbrüchen und auch neue Ausbrüche in Altenheimen, heißt es in einer RKI-Auswertung vom vergangenen Freitag. Allerdings gehe die Zahl der aktiven und neuen Ausbrüche zurück. Es seien auch weniger ältere Menschen betroffen als vorher. "Der Rückgang ist auf den allgemeinen Rückgang der Fallzahlen und sehr wahrscheinlich auch auf die Impfungen zurückzuführen", hieß es weiter. "Was welchen Anteil hat, kann nicht quantifiziert werden."

https://www.n-tv.de/panorama/Covid-19-toetet-ein-Viertel-der-Heimbewohner-article22371580.html

Es gibt noch viel mehr solcher Berichte.

Nach der Impfung kam die Infektion. Das steht doch dort und auch, daß viele danach starben.

Sind denn jetzt alle verrückt geworden?

Lieber Gott bin ich froh, daß meine Eltern schon lange ihre Zeit hinter sich haben.
Die Heime sind ein Ort des Grauens: Isolation, Besuchs-und Kontaktverbote und das für betagte Menschen, wie böse kann ein Mensch sein, der das verlangt?!

Was steckt dahinter? Rentenkassen....
Ich fasse es nicht.

Suche nach Kontaktpersonen
Corona-Ausbruch nach Clubnacht im Berghain

Anfang Oktober feierte der wohl bekannteste Club Berlins seine Wiedereröffnung. Nun wurde bekannt, dass sich in der Nacht im Berghain zahlreiche Menschen mit Corona infiziert haben – trotz aller Vorkehrungen.

Es war eine Nacht wie vor Corona-Zeiten: Menschen drückten sich aneinander, es wurde getanzt, geschwitzt und geküsst. Im Berghain feierten am 4. Oktober Hunderte Partygäste die Wiedereröffnung des berühmt-berüchtigten Clubs im Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain – mit Folgen.

Denn mittlerweile haben sich 19 Personen in jener Nacht nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die "Berliner Morgenpost" berichtet, habe das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg den Ausbruch bestätigt. Ermittlungen zum Ausbruch liefen noch, 2.500 Personen habe das Amt nach Bekanntwerden der Ansteckungen kontaktiert.
Corona-Ausbruch im Berghain: Bezirksamt kontaktiert Besucher mit Empfehlung

Auch ein t-online-Reporter wurde vom Bezirksamt wenige Tage später angeschrieben. Er war in jener Nacht im Club und hatte für t-online darüber berichtet. Die Mail vom Bezirksamt hielt er zunächst für Spam, da die Absenderadresse uneindeutig war, erzählt er. In der E-Mail vom 8. Oktober schreibt das Bezirksamt von fünf nachgewiesenen Corona-Infektionen in der Clubnacht im Berghain.

"Für Sie besteht ebenfalls ein Infektionsrisiko!", wird der Empfänger darin gewarnt. Das Bezirksamt empfiehlt, sich "umgehend" und "möglichst per PCR-Test" auf Covid-19 testen zu lassen. "Wenn Sie Symptome oder einen positiven Antigen-Schnelltest haben oder hatten", heißt es weiter, "machen Sie in jedem Fall einen PCR-Test und kontaktieren Sie umgehend das Gesundheitsamt in ihrem Wohnbezirk". Und: "Bitte leiten Sie diese Nachricht auch an andere Personen weiter, mit denen Sie dort waren."
Berghain-Eröffnung unter 2G-Regeln Anfang Oktober

Eine Sprecherin des Bezirksamtes sagte zur "Morgenpost", dass die Suche nach den Kontaktpersonen noch weiter andauere. Die Mehrheit der bislang nachweislich Infizierten wohnt demnach im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und hätten milde Krankheitsverläufe gehabt. Sie seien vollständig geimpft gewesen.

Höchste Tankpreise: In dieser Stadt ist Tanken am teuersten
Bundespolizei sucht Gewalttäter: Aggressiver Schwarzfahrer zückt Waffen
Antisemitismus-Vorwürfe: Ofarim verlangt: Veröffentlicht das ganze Video!

Nach dem Besuch im Berghain hatte sich der t-online-Reporter bereits am nächsten Tag und bevor die E-Mail des Amtes ankam, testen lassen: Sein Ergebnis war negativ. Das Berghain hatte unter 2G-Regeln Anfang Oktober eröffnet. Rein kamen Gäste nur nach vorheriger Registrierung auf der Webseite, bei der man seine Kontaktdaten hinterlassen musste. Anschließend bekam man einen QR-Code, den man beim Einlass vorzeigen musste.

https://www.t-online.de/region/berlin/news/id_90997512/corona-ausbruch-im-berliner-berghain-2-500-personen-kontaktpersonen-ermittelt.html

Könnte es nicht sein, daß Geimpfte zum Problem werden?