VORPOMMERN-STAATSSEKRETÄR

Dahlemann für Schwesig als SPD-Bundesvorsitzende

Die Ministerpräsidentin von MV, Manuela Schwesig, will nicht SPD-Bundesvorsitzende werden – schade eigentlich, findet einer ihrer engsten Mitstreiter.
Gabriel Kords Gabriel Kords
Schwesig, die seit dem Rücktritt von Andrea Nahles eine von drei kommissarischen Bundesvorsitzenden ist, hatte ihre Kandi
Schwesig, die seit dem Rücktritt von Andrea Nahles eine von drei kommissarischen Bundesvorsitzenden ist, hatte ihre Kandidatur schon früh ausgeschlossen. Paul Zinken
Schwerin.

Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann hat von Wahlkampf-Terminen in Brandenburg und Sachsen vor allem eine Erkenntnis mitgebracht: Viele Leute würden sich MV-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) als neue Bundesvorsitzende der Partei wünschen: „Ich habe überall an der Basis eine riesige Erwartungshaltung vernommen, dass sie jetzt auch für den Parteivorsitz kandidiert“, sagte Dahlemann im Gespräch mit dem Nordkurier. Auch er selbst könne sich das „sehr gut vorstellen“, sagte er. Er glaube auch nicht, dass der Bundesvorsitz und das Ministerpräsidentinnen-Amt unvereinbar seien.

Schwesig, die seit dem Rücktritt von Andrea Nahles eine von drei kommissarischen Bundesvorsitzenden ist, hatte ihre Kandidatur schon früh ausgeschlossen. Aus der Parteispitze kandidiert bislang nur Finanzminister Olaf Scholz (SPD), insgesamt gibt es mehr als ein Dutzend Bewerber.

Ein ebenfalls als Kandidat gehandelter Bewerber für den SPD-Vorsitz, der Juso-Chef und GroKo-Gegner Kevin Kühnert, erklärte gestern, er werde nicht für den Bundesvorsitz antreten. Er hat Sorge, dass der Wahlkampf zwischen den zahlreichen Kandidaten zu einem „Arena-Wahlkampf“ wird, der zwar für die Öffentlichkeit interessant sei, aber der Partei schade.

 

 

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