Auch die Gefängnismauern der JVA in Bützow schützen nicht gänzlich vor Corona. Seit Beginn der Pandemie ha
Auch die Gefängnismauern der JVA in Bützow schützen nicht gänzlich vor Corona. Seit Beginn der Pandemie haben sich insgesamt neun Gefangene in MV mit dem Virus infiziert. Im Verhältnis ist das dennoch sehr wenig. Bernd Wüstneck
Coronavirus

Das Gefängnis ist einer der sichersten Orte in der Corona-Pandemie

Scheinbar schützen die Mauern und Stacheldrahtzäune nicht nur vor Ausbrechern, sondern auch vor Corona. Denn in den Gefängnissen in MV haben sich nur wenige Insassen angesteckt seit Pandemie-Beginn.
dpa
Schwerin

Die Justizvollzugsanstalten in Mecklenburg-Vorpommern sind nach Angaben aus dem Rechtsausschuss des Landtags bislang recht gut durch die Corona-Pandemie gekommen. Seit Beginn der Pandemie hätten sich 9 Gefangene und 32 Mitarbeiter infiziert, teilte der rechtspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Sebastian Ehlers, am Mittwoch nach einer Sitzung des Gremiums mit.

Impfquote bei Mitarbeitern liegt bei 80 Prozent

Die Impfquote bei den Mitarbeitern betrage 80 Prozent. Es werde engmaschig getestet. Ehlers forderte die neue Justizministerin Jacqueline Bernhardt (Linke) auf, die bestehenden Schutzmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Bernhardts Vorgängerin im Amt war bis vor wenigen Wochen die CDU-Politikerin Katy Hoffmeister. In den MV-Gefängnissen sitzen knapp 1100 Inhaftierte ein.

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