REISEN NACH MV

Das gilt nun für Zweitwohnungsbesitzer und geimpfte Tagestouristen

Beim Tourismus bleibt Mecklenburg-Vorpommern weite streng, doch es gibt Lockerungen für Inhaber von Zweitwohnungen und Geimpfte. Das Land musste nach einem Gerichtsurteil handelt.
Endlich wieder zur Ostsee, wie hier nach Prerow: Das gilt nun für Zweitwohnungsbesitzer und vollständig Geimpfte.
Endlich wieder zur Ostsee, wie hier nach Prerow: Das gilt nun für Zweitwohnungsbesitzer und vollständig Geimpfte. Jens Büttner
Schwerin ·

Mecklenburg-Vorpommern erlaubt vollständig geimpften Tagesausflüglern und Zweitwohnungsbesitzern aus anderen Bundesländern wieder die Einreise. Touristische Übernachtungen etwa in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen bleiben aber weiterhin untersagt, wie Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Dienstag nach einer Sitzung des Schweriner Kabinetts sagte. Die Neuregelung soll von diesem Mittwoch an gelten.

Das Kabinett hat mit seiner Entscheidung zu den Zweitwohnungsbesitzern einen Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Greifswald umgesetzt. Das OVG hatte die entsprechende Regelung der Corona-Landesverordnung am vergangenen Freitag für willkürlich und unrechtmäßig erklärt und das Land zur Neuregelung aufgefordert.

Weiterlesen: Schwesig will in MV Einreiseverbot für Geimpfte lockern

Allerdings könnte es Probleme geben, wenn die ganze Familie in die eigene Ferienwohnung an der Ostsee oder der Seenplatte fahren will und zum Beispiel nur die Mutter bereits vollständig geimpft ist. Dann dürfte nur sie anreisen, stellte Glawe klar.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte am Dienstag deutlich weitreichendere Lockerungen seines Landes im Tourismus angekündigt. MV will noch nicht so weit gehen, wie Harry Glawe klarstellte. Lesen Sie hier dazu mehr.

60.000 Schüler in MV sollen bis zum neuen Schuljahr geimpft werden

Außerdem kündigte der Minister an, dass rund 60.000 Schüler in Mecklenburg-Vorpommern ab einem Alter von zwölf Jahren bis zum Beginn des neuen Schuljahres gegen das Coronavirus geimpft werden sollen. Das neue Schuljahr beginnt in Mecklenburg-Vorpommern bereits am 2. August.

Die Kinder und Jugendlichen sollen bis dahin zumindest die erste Impfung bekommen haben. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) prüft derzeit einen Antrag der Hersteller Biontech und Pfizer auf eine EU-Zulassung ihres Corona-Impfstoffes auch für Kinder ab zwölf Jahren. Glawe sagte in Schwerin: „Die grundsätzliche Entscheidung scheint gefallen zu sein.“

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Kommentare (6)

wer sich diese völlig sinnfreien, unrechtmäßigen Maßnahmen ausdenkt und auch noch duchsetzen will, an dessen Verstand muss man ernsthaft zweifeln. Und wenn Gerichte das dann auch noch abnicken, ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Was ist aus diesem Land bloß geworden.

Kein Lichtblick für den Tourismus alle bleiben nach wie vor eingesperrt.Ob die da oben überhaupt noch was merken! Tourismusland Nr.1 ist in weite Ferne gerückt.Bis in Mv mal wieder jemand Urlaub machen darf,sind in SH alle Ferienwohnungen und Hotels ausgebucht.Weiter so liebe Landesregierung!Die Quittung werdet Ihr im Herbst erhalten.

irgendwie muss man es doch schaffen mv zum armenland in deutschland zu machen mehr und mehr firmen pensionen hotels usw melden insolvenz

schön weiter panik verbreiten dann wird's schon klappen mit dem tourismus land mv😡

Für mich ich die Schwesig Geisteskrank die gehört weggesperrt

Für mich ich die Schwesig Geisteskrank die gehört weggesperrt

Die Forderung nach Fakten-basierten politischen Entscheidungen wird immer wieder laut und immer wieder negiert, jedenfalls gerne von Frau Schwesig. Eine Studie der Uni Jena zeigt den deutlichen Zusammenhang zwischen Rechten /AfD-Wählern und einer hohen Anzahl Corona-Erkrankungen, da diese Bevölkerungsgruppe immer noch meint, es gäbe kein Corona, und sich und Andere nicht schützt. Ferner zeigen die Ausgangssperren deutlich, dass mit ihnen die Zahlen sofort 'runter gehen, denn nächtliche Saufparties ohne Maske werden verhindert. Was haben nun diese Zahlen mit Touristen zu tun? Frau Schwesig sollte mal in Statistiken blicken. Dann würde es der Wirtschaft von MV besser gehen.