CORONA-KRISE

Das ist der Fahrplan für den Schulstart in MV

In einigen Bereichen des Lebens sollen in MV die Corona-Maßnahmen gelockert werden. Früher als in anderen Bundesländern gilt das auch für die Schulen.
dpa
Noch sind die Schulen leer. In Mecklenburg-Vorpommern soll der Unterricht wieder Schritt für Schritt aufgenommen werden.
Noch sind die Schulen leer. In Mecklenburg-Vorpommern soll der Unterricht wieder Schritt für Schritt aufgenommen werden. Marijan Murat
Schwerin ·

In Mecklenburg-Vorpommern soll das Leben wieder in die Innenstädte zurückkehren und auch die Schulen sollen in Kürze schrittweise wieder öffnen. Die Landesregierung in Schwerin will darüber am Donnerstag in einer außerordentlichen Kabinettssitzung beraten. Wie Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte, sollen die geplanten Lockerungen der bislang stringenten Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie in einem „MV-Plan” verankert werden. Basis sind die am Mittwoch zwischen Bund und Ländern getroffenen Vereinbarungen. Demnach soll an Kontakt- und Versammlungsverbot festgehalten, das Verkaufsverbot aber teilweise aufgehoben werden.

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Früher als in anderen Ländern soll in Mecklenburg-Vorpommern, beginnend mit den oberen Klassenstufen 10, 11 und 12, schon am 27. April der Unterricht wieder aufgenommen werden. Später sollen auch jüngere Schüler wieder an die Schulen zurückkehren. Parallel solle bis Anfang Mai ein Konzept erarbeitet werden, das auch die Rückkehr weiterer Altersklassen an die Schulen erlaubt.

Lockerung bei Notfallbetreuung in Aussicht

„Wichtig ist, dass wir behutsam vorgehen”, warb Schwesig vor allem auch bei den Eltern um Geduld. Sie stellte zugleich aber auch Lockerungen für die bislang stringent gehandhabte Notfallbetreuung von Kindern in den Kitas und im Grundschulbereich in Aussicht. Konkrete Regelungen dazu werde das Kabinett auf seiner Sitzung am Donnerstag beschließen.

Wichtige Entscheidungen werden auch für kulturelle Großereignisse in Mecklenburg-Vorpommern erwartet. Bund und Länder hatten vereinbart, dass Großveranstaltungen bis Ende August verboten bleiben, eine Obergrenze für Teilnehmer aber nicht festgelegt. Dies steht nun offenbar im Ermessen der Bundesländer.

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