ONLINE-HANDEL

Das macht MV für Amazon attraktiv

Unter anderem in Neubrandenburg und Dummerstorf baut Amazon Logistik-Zentren. Vor allem zwei Argumente haben den Online-Händler zur Ansiedlung bewogen.
dpa
Ein großes Logistikzentrum mit mehr als 1000 Beschäftigten für den weltgrößten Online-Händler
Ein großes Logistikzentrum mit mehr als 1000 Beschäftigten für den weltgrößten Online-Händler Amazon ist im „Gewerbegebiet Ostsee” der Gemeinde Dummerstorf im Bau. Bernd Wüstneck
Axel Wiechmann (CDU), Gemeindebürgermeister in Dummerstorf, sagt: Für die 7500 Einwohner zählende Gemeinde bei
Axel Wiechmann (CDU), Gemeindebürgermeister in Dummerstorf, sagt: Für die 7500 Einwohner zählende Gemeinde bei Rostock und für die ganze Region ist das Projekt ein Gewinn. Bernd Wüstneck
Dummerstorf ·

Die Entscheidung des weltgrößten Online- Händlers Amazon für Dummerstorf als Standort eines großes Logistikzentrums hat aus Sicht von Gemeindebürgermeister Axel Wiechmann (CDU) vor allem zwei Gründe: die schnelle Verfügbarkeit der Fläche und die direkten Autobahnanbindungen. Ende 2019 habe man erstmals mit Amazon über das Großprojekt gesprochen. Die Baugenehmigungsverfahren seien zügig gelaufen, die Bauarbeiten schon länger im Gange, ein Einzug zeitlich absehbar. „Und das alles unter Corona-Bedingungen. Das ist dann doch eher eine Ausnahme”, sagte Wiechmann mit Blick auf die rasche Umsetzung.

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Im rund 90 Hektar umfassenden Dummerstorfer „Gewerbegebiet Ostsee” baut Amazon auf 25 Hektar ein großes Logistikzentrum mit mehr als 1000 Beschäftigten. Geplante Fertigstellung ist im Sommer 2022. Als Investitionssumme nannte Amazon einen „niedrigen dreistelligen Millionenbetrag”. Die logistische Anbindung sei sicher der zweite Hauptgrund für die Investitionsentscheidung gewesen. Die A20 sei rund ein und die A19 etwa zwei Kilometer entfernt. „Nichts geht über die Lage”, so Wiechmann, der von einem Gewinn für die ganze Region sprach.

Das Fläche für das Gewerbegebiet kaufte die Gemeinde vom Land. Die Erschließungsarbeiten etwa für die Straßenbaumaßnahmen werden auch vom Land gefördert. Wiechmann lobte die Unterstützung der Baugenehmigungsbehörde des Landkreises Rostock, um die kurzfristige Umsetzung des Projekts möglich zu machen. Das Logistikzentrum in der knapp 7500 Einwohner zählenden, rund zehn Kilometer südöstlich von Rostock gelegenen Gemeinde soll laut Amazon bis Sommer nächsten Jahres stehen.

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Kommentare (3)

Es werden wohl ehr die Fördergelder sein, die wir wie bei Tesla ( 1,1 Milliarden) diesen Milliardären sinnlos in den Hals werfen. Ja sie schaffen Arbeitsplätze, aber die Frage ist wie lange und ob sich in der Zeit diese Fördergelder amortisieren. Bei Tesla wohl nicht...weil Autos nicht mehr gewollt sind, wie der Straßenrückbau mit gleichzeitigen Parkplatzverlusten in vielen Großstädten zeigen. Beispiel Berlin, Bielefeld, Köln, München......

ist das Geschäftsmodell von AMAZONE gesichert, warum soll ich noch in ein Kaufhaus gehen, das teurer ist, wo die Angestellten oft Mürrisch agieren und wo die Qualität teilweise auch dank der höheren Unterhaltskosten geringer ist. Außerdem wollen die Städte ja niemanden mehr dort haben, in Berlin , Hamburg, Köln und auch Rostock, werden Kunden mit einem PKW immer öfter von den Gemeinden Drangsaliert, nun dann eben AMAZONE. Warum sollte ich mit einem überteuerten unpünktlichen und Unzuverlässigen ÖPNV in die Städte fahren.

werden zwei Arbeitsplätze woanders abgebaut. Ich kauf da nix.