Manuela Schwesig will vorerst weiter auf die 3G-Regel setzen (Archivbild).
Manuela Schwesig will vorerst weiter auf die 3G-Regel setzen (Archivbild). Eckhard Kruse
Geimpfte raus?

Das sagt Schwesig zur 2G-Regel in MV

In Hamburg gilt seit dem Wochenende die sogenannte 2G-Regel. Ist das auch in Mecklenburg-Vorpommern eine Option? Schwesig hat sich dazu und zu den aktuellen Wahlumfrage-Ergebnissen geäußert.
dpa
Schwerin

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will eine sogenannte 2G-Regel wie in Hamburg derzeit nicht in ihrem Bundesland einführen. „Ich denke, dass wir weiter auf 3G setzen müssen”, sagte sie im Interview des Radiosenders Bayern 2 des Bayerischen Rundfunks.

In Hamburg können Veranstalter und Wirte seit Samstag selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene einlassen, die dann weitgehend von den Corona-Einschränkungen befreit sind, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen – also auch aktuelle Tests akzeptieren.

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Lage in MV noch stabil

Mit einer Landesinzidenz von 30 sei die Lage noch stabil, sagte Schwesig. „Wir haben ein Ampelsystem entwickelt, was nicht allein die Inzidenz, sondern auch die Krankenhausbelastung, die Intensivstationsbelastung und auch den Impffortschritt berücksichtigt.” Im Gegensatz zu den vergangenen Wellen sei ein Großteil der Bevölkerung geimpft. „Und wir werben ganz klar dafür: impfen, impfen, impfen. Das ist der beste Schutz.”

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Umfragen sind noch keine Wahlergebnisse

Mit Blick auf die Landtagswahl in einem knappen Monat zeigt sich die Ministerpräsidentin trotz der guten Umfragewerte für ihre Partei kämpferisch. „Das sind Umfragen. Und das sind gute Umfragen. Und sie bestätigen auch die gute Regierungsarbeit der letzten Jahre, aber es sind noch keine Wahlergebnisse, sagte Schwesig. Deshalb sei es wichtig, den Menschen zu sagen, dass es wichtig sei, dass alle zur Wahl gingen. „Dass alle demokratisch wählen, denn wir wollen ein geringes Ergebnis für die AfD.”

 

 

Zuletzt lag die SPD von Schwesig in einer am 26. August veröffentlichten repräsentativen Befragung von Infratest-dimap im Auftrag von NDR, „Schweriner Volkszeitung” und „Ostsee-Zeitung” bei 36 Prozent. Die CDU lag demnach bei 15 Prozent und damit hinter der AfD, die bei 17 Prozent gesehen wurde. Die Linke würden der Umfrage zufolge 11 Prozent der Befragten wählen, die FDP 8 Prozent und die Grünen 6 Prozent.

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Noch unentschieden? Mit dem Wahlswiper lassen sich die Positionen der verschiedenen Parteien bei der Landtagswahl 2021 in Mecklenburg-Vorpommern vergleichen. Lesen Sie hier dazu mehr.

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