Im „Areal I” der Ferienanlage Regenbogencamp im Nationalpark stehen Wohnwagen und Zelte.
Im „Areal I” der Ferienanlage Regenbogencamp im Nationalpark stehen Wohnwagen und Zelte. Bernd Wüstneck
Im Regenbogen-Camp gab es auch FKK.
Im Regenbogen-Camp gab es auch FKK. Bernd Wüstneck
Darß

Dauercamper verlassen Regenbogencamp an der Ostsee

Zunächst haben alle 423 Dauercamper eine Kündigung erhalten. Die Fläche liegt im Nationalpark, das Land wurde vom Bund gekauft.
Prerow

In der Ferienanlage Regenbogencamp am Strand von Prerow auf dem Darß an der Ostsee haben bereits 80 Prozent der 75 Dauercamper die von einer Räumung betroffenen Teilfläche verlassen. Man sei deshalb zuversichtlich, dass die gesetzte Frist bis zum 31. Dezember eingehalten werden könne, sagte eine Sprecherin des Unternehmen Regenbogen AG der dpa.

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Die Fläche liegt im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft auf der Ostseehalbinsel Darß. Hintergrund der Teilräumung im sogenannten „Areal I” ist ein Eigentümerwechsel im März dieses Jahres, als die landeseigene Stiftung für Umwelt und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern einen Großteil der Flächen vom Bund erwarb. An die Frist zum 31. Dezember ist die Stiftung nach eigenen Angaben vertraglich gebunden.

Das Unternehmen Regenbogen AG nimmt auch die anderen Dauercamperplätze in der 1991 gegründeten Anlage unter die Lupe und prüft, ob sie „nationalparkkonform” sind. Deshalb erhielten zunächst alle 423 Dauercamper eine Kündigung. 383 Dauercamper gaben aber nach Unternehmensangaben bereits eine Bewerbung für einen Platz in der kommenden Saison ab.

Für die in Frankfurt notierte Regenbogen AG war das Camp Prerow 1991 das Start-Projekt. Mittlerweile besteht das Portfolio aus 15 Ferienanlagen in Deutschland. In Prerow erstreckt sich die Ferienanlage über zweieinhalb Kilometer an einem Traumstrand. Das „Areal I” umfasst einen kleinen Bereich von rund 15.000 Quadratmetern. Den dortigen Dauercampern sollte möglichst ein anderes Angebot in den Arealen A-H gemacht werden.

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