BAUERN UND SCHäFER

Demo für mehr Schutz vor Wölfen

Immer wieder greifen Wölfe Nutztiere an. Deshalb riefen Schäfer und Bauern die Umweltminister von MV, Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen zum Handeln auf.
dpa
Bei der Umweltministerkonferenz in Hamburg haben Bauern und Schäfer am Donnerstag mehr Schutz vor Wölfen gefordert.
Bei der Umweltministerkonferenz in Hamburg haben Bauern und Schäfer am Donnerstag mehr Schutz vor Wölfen gefordert. Axel Heimken
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Hamburg.

Bei der Umweltministerkonferenz in Hamburg haben Bauern und Schäfer am Donnerstag mehr Schutz vor Wölfen gefordert. Die nach Polizeiangaben rund 60 Demonstranten vor dem Tagungshotel in Harburg überreichten ein gemeinsames Positionspapier an Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) und seine Amtskollegen Jens Kerstan (Grüne) aus Hamburg, Jan Philipp Albrecht (Grüne) aus Schleswig-Holstein und Olaf Lies (SPD) aus Niedersachsen.

Die Minister waren für ein Gespräch zu den Demonstranten gekommen. „Wir brauchen eine wirkliche Regulierung der Wolfszahlen”, forderte der Präsident des Hamburger Bauernverbandes, Martin Lüdeke.

Der Wolf ist in der EU geschützt und darf nicht gejagt werden. Nur Wölfe, die mehrfach Zäune überwinden und großen Schaden anrichten, dürfen schon jetzt abgeschossen werden. Der Umgang mit dem Wolf ist eines der vielen Themen auf der zweitägigen Umweltministerkonferenz.

 

 

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