Neubrandenburg war bereits am 17. März in Magenta gehüllt.
Neubrandenburg war bereits am 17. März in Magenta gehüllt. Maria Klagge
Wetter

Der Sahara-Staub kommt zurück

Ende der Woche wirbelt eine neue Wetterlage erneut Sand aus der Sahara nach Deutschland. Ob es im Nordosten dann einen Blutregen geben wird, ist unklar – aus mehreren Gründen.
Neubrandenburg

Am Freitag kehrt der Saharastaub nach Deutschland zurück. Wie Diplom-Metereologe Dominik Jung am Dienstag mitteilte, gebe es zunehmend Südwetterlagen, die den Saharastaub aus Nordafrika bis nach Europa tragen. Auch Deutschland wird laut einer Vorhersage-Grafik der Universität von Athen wieder einen getrübten Himmel erleben dürfen. Allerdings werden die Staubpartikel wohl nur Süd- und Mitteldeutschland erreichen.

Nordosten bleibt trocken

Was das Wetter betrifft, so sagt Jung weiterhin trockene Tage für den Nordosten voraus. „Ab Mittwoch setzt sich das Hoch Tim, welches zwischen Island und Skandinavien liegt, in ganz Deutschland durch und es wird wieder sehr freundlich”, sagt Jung. Das könnte langsam zum Problem werden. Denn im Norden und Nordosten „gab es seit gut 2 Wochen keinen Regen mehr”. Damit hat sich wohl auch der sogenannte Blutregen erledigt. Der entsteht, wenn der Saharastaub durch Regen ausgewaschen wird.

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Für die erste Maiwoche erwartet Jung stabile zweistellige Temperaturen zwischen 13 und 17 Grad im Flachland. Tiefstwerte von 0 Grad in der Nacht seien aber noch möglich und nichts Ungewöhnliches. „Schnee ist aus heutiger Sicht aber eher nicht mehr zu erwarten”, so Jung.

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