VERWECHSLUNGSGEFAHR

Deutlich mehr Pilzvergiftungen gemeldet

Derzeit scheint es in Mecklenburg-Vorpommern zu einer regelrechten Pilzschwemme zu kommen. Dies birgt aber auch Gefahren. Giftige und ungiftige Pilze sehen sich teilweise zum Verwechseln ähnlich.
dpa
Sieht aus wie ein Champignon, aber es ist der giftige Karbolegerling. Wer sicher gehen will, sollte den Test an der Knolle machen. Die verfärbt sich, wenn man sie ankratzt, gelb, wie auf dem Foto zu sehen. Fornax
Diesen Champignon hingegen kann man bedenkenlos essen. Franziska Gabbert
Verwechslungsgefahr besteht auch mit dem giftigen Knollenblätterpilz. Er unterscheidet sich vom Champignon unter anderem durch seine weißen Lamellen. Hans Grundig
Schwerin.

Nach Dutzenden Anfragen zu möglichen Pilzvergiftungen hat das Gemeinsame Giftinformationszentrum von Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (GGIZ) auf Gefahren für Pilzsammler hingewiesen. Oft werde etwa der Champignon mit dem giftigen Karbol-Egerling verwechselt, teilte das Zentrum mit. Der Pilz könne etwa Übelkeit und Erbrechen auslösen.

Noch dramatischer könne eine Verwechslung von Champignons mit dem Grünen Knollenblätterpilz sein: Schon wer 50 Gramm des Fruchtkörpers isst, könne sein Leben aufs Spiel setzen.

Das GGIZ berichtet von einem deutlichen Anstieg von Vergiftungs- und Vergiftungsverdachtsfällen seit Mitte September. „Nachdem aufgrund der trockenen Witterung in den Frühjahrs- und Sommermonaten relativ wenige Pilze gewachsen sind, scheint es jetzt zu einer regelrechten Pilzschwemme zu kommen.“

 

 

 

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