DIE GESCHICHTE EINE UNBELIEBTEN BEHÖRDE

Die Treuhand: Bilanz der enttäuschten Hoffnungen

Als die Treuhand gegründet wurde, ahnte wohl noch niemand, dass daraus eine der am meisten gehassten Behörden werden würde. Ein Buch erklärt, wie das kam.
Die damalige Treuhand-Zentrale in Berlin, Leipziger/Ecke Otto-Grothewohl-Straße, dürfte eine von Ostdeutschlands bekanntesten Adressen gewesen sein. Viele tausend DDR-Betriebe wurden einst von der größten Industrieholding der Welt 1990 in ihre Obhut genommen und dann zum Verkauf angeboten. Für viele Betriebe bedeutete die Privatisierung schon wenig später das Aus.
Die damalige Treuhand-Zentrale in Berlin, Leipziger/Ecke Otto-Grothewohl-Straße, dürfte eine von Ostdeutschlands bekanntesten Adressen gewesen sein. Viele tausend DDR-Betriebe wurden einst von der größten Industrieholding der Welt 1990 in ihre Obhut genommen und dann zum Verkauf angeboten. Für viele Betriebe bedeutete die Privatisierung schon wenig später das Aus. Hubert Link
Neubrandenburg.

Während die Feierlichkeiten zum ersten echten Jubiläum der Deutschen Einheit schon wieder fast vergessen waren, kam im November ein Buch auf den Markt, das ausgiebig die Schattenseiten dieses ziemlichen einmaligen Vorgangs in der Weltgeschichte ausleuchtet. Der Titel „Die Treuhand – Wie eine Behörde ein ganzes Land abschaffte“ verspricht dabei nicht zu viel. Eher zu wenig. Denn am Ende der Lektüre steht zumindest die These, dass es nach der Treuhand nicht nur keine DDR mehr gab. Sondern auch die alte BRD...

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