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Krach am Himmel über MV

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Die Ursache für den Lärm in der Nacht

Ein Eurofighter am Fliegerhorst Laage - 15 Maschinen dieses Typs sowie vom Typ Tornado waren in der Nacht im Einsatz. 
Ein Eurofighter am Fliegerhorst Laage – 15 Maschinen dieses Typs sowie vom Typ Tornado waren in der Nacht im Einsatz.
Bernd Wüstneck

Von Stralsund bis Neubrandenburg beschwerten sich in der Nacht zu Freitag Nordkurier-Leser über Lärm am Himmel. Und wie manche schon vermuteten: Die Ursache liegt bei der Bundeswehr.

Eine Übung der deutschen Luftwaffe über Mecklenburg-Vorpommern hat am Donnerstagabend die Abendruhe vieler Menschen im östlichen Landesteil behindert. Das Luftfahrtamt der Bundeswehr in Köln bestätigte auf Anfrage des Nordkurier, dass es in der Nacht entsprechende Flugbewegungen gegeben habe.

Es handle sich um Übungen im militärischen Übungsgebiet ED-R 401 über Mecklenburg-Vorpommern und dem nördlichen Brandenburg: „Dieses Gebiet für Trainingsflüge erstreckt sich in einer Höhe von Flight Level 100 bis Flight Level 660, das entspricht circa 3050 Meter bis 20120 Meter Höhe”, sagte Oberstleutnant Jan Christoph Reichmann vom Luftfahrtamt: „In diesem Übungs-Luftraum haben am Donnerstag zwischen 21 und 23:20 Uhr Maschinen der Luftwaffe im Routineflugbetrieb geübt.”

15 Tornados und Eurofighter waren im Einsatz

Geflogen sei die Luftwaffe mit insgesamt 15 Tornados und Eurofightern, die von zwei zivilen Maschinen zur Zieldarstellung unterstützt wurden. Eine dieser zivilen Maschinen hatte bereits am Morgen für Schlagzeilen gesorgt, weil ihre Besatzung in der Nacht von einem Laserstrahl geblendet worden war. Oberstleutnant Reichmann führt aus, die Kampfflugzeuge seien zwischen 3000 und 12000 Meter Höhe unterwegs gewesen und hätten dabei unter anderem auch die Region Neubrandenburg mehrfach überflogen. Reichmann betonte: „Der Flugbetrieb wurde gemäß den flugbetrieblichen Bestimmungen durchgeführt.”

Momentan ohnehin mehr Fluglärm

Weil wegen Reparaturarbeiten auf dem Bundeswehr-Fliegerhorst in Wittmund derzeit auch die jederzeit einsatzbereite Alarmrotte der Luftwaffe am Fliegerhorst in Laage (bei Rostock) stationiert ist, kommt es ohnehin derzeit zu vermehrtem militärischem Fluglärm über MV. Das Thema militärischer Fluglärm sorgt seit Jahren in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg für erhebliche Proteste.

Kommentare (5)

Wir wollen nicht, dass uns ein böser Nachbar in die Suppe spuckt und wir erwarten von unserer "Truppe" schlichtweg, dass sie das verhindert. Das diese "Truppe" das auch mal üben muss und nicht nur in der schönsten und hellsten Tageszeit - das blenden wir aus. Übungen für einen (hoffentlich nie auftretenden Fall) kann man schlecht im "Silent-Mode" absichern!

Die ultraleichte "Dass-Dass-Regel" besagt auch, dass zu Beginn eines Satzes nicht zwangsläufig ein -s- stehen muss oder nach dem Komma automatisch zwei -ss- stehen müssen! Es bezieht sich immer auf die Sache, den Kontext! Das Pferd, das das Rennen gewann, war ein Araberhengst! Das Kind, das sich am Herd verbrannte, ahnte nicht, dass die Platte noch heiß war! Das "s" im das bleibt einsam steh'n, kann dort "dieses", "jenes", "welcher" steh'n! Dass diese Truppe............https://www.das-dass.de/

Es heißt natürlich "Dass-Das-Regel".

Es heißt natürlich "Dass-Das-Regel".

Hätten sich diese Schläfer zu DDR-Zeiten auch beschwert, zumal Kampfflugzeuge dort sogar ungefragt die Schallmauer durchbrachen, ich erinnere mich noch, wie es krachte und die Scheiben erzitterten! Leute, diese Piloten üben doch gegen Merkels und vielleicht Eure neuen Feinde, die bösen Russen, das geschieht nicht nur am Tage!