Badeunfälle

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DLRG warnt nach Todesfällen vor Leichtsinn

 Die Zahl der Badetoten in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr hat sich auf 18 erhöht.
Die Zahl der Badetoten in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr hat sich auf 18 erhöht.
Bernd Wüstneck

In Feldberg und auf Usedom zwei Menschen bei Badeunfällen gestorben. Die Zahl der Badetoten in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr stieg damit auf 18.

Nach zwei weiteren tödlichen Unfällen hat sich die Zahl der Badetoten in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr auf 18 erhöht. In Feldberg (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) und in der Ostsee nahe Usedom (Landkreis Vorpommern-Greifswald) waren am Freitag zwei Männer im Wasser ums Leben gekommen.

In Feldberg am See war nach Polizeiangaben ein 79-Jähriger am Abend ins Wasser gegangen und wenig später von anderen Badegästen regungslos am Grund des Sees gefunden worden. In der Ostsee vor Usedom konnte ein 51-Jähriger bei hohem Wellengang ebenfalls nur noch leblos aus dem Wasser geborgen werden. Für beide Männer kam jede Hilfe zu spät.

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) hatte erst am Vortag eine Zwischenbilanz für das Jahr 2018 gezogen und 16 Badetote gemeldet – im Vorjahreszeitraum waren es 14. Gründe für den Anstieg sieht die DLRG im frühen Sommerbeginn sowie in Leichtsinn, Übermut, schlechter Schwimmfähigkeit, Selbstüberschätzung und Unkenntnis über mögliche Gefahren sowie Alkohol. Sie appellierte, insbesondere an unbewachten Badestellen vorsichtig zu sein und Kinder nicht aus den Augen zu verlieren.