AB MONTAG WIRD GESCHUFTET

Doppelschicht für A20-Brücke bei Tribsees

Monatelang war Stillstand angesagt. Das A20-Desaster hatte Politik und Verkehr gelähmt. Jetzt aber soll es voran gehen. Verspricht Verkehrsminister Pegel.
Andreas Becker Andreas Becker
Am Montag sollen die Gründungsarbeiten für die Behelfsbrücke über das A20-Loch beginnen.
Am Montag sollen die Gründungsarbeiten für die Behelfsbrücke über das A20-Loch beginnen. Stefan Sauer
Tribsees.

Für lärmgeplagte Anwohner an der A20-Umleitung bei Tribsees kommt die Erlösung in Sichtweite. Am kommenden Montag beginnen auf der Riesenbaustelle die Gründungsarbeiten für die Behelfsbrücke, teilte Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) am Dienstag mit. Seit vergangenen Samstag stehe schon das erste Bohrgerät an der Baustelle. Es bleibe beim Ziel, dass der Verkehr noch in diesem Jahr wieder auf einer Spur pro Richtung über die Autobahn rollt.

„Die Arbeiten erfolgen im Zweischichtbetrieb.” Die Geräte werden an den Wochenenden gewartet. Die Gesamtkosten für den Bau der Behelfsbrücke lägen bei insgesamt 51,3 Millionen Euro, davon entfielen 31 Millionen Euro auf die Gründungsarbeiten.

Im Herbst vergangenen Jahres versank die A20-Fahrbahn bei Tribsees auf knapp 100 Metern Länge im moorigen Untergrund. Die A20 verläuft an dieser Stelle über eine Torflinse und ruhte auf in den Boden getriebenen Säulen.

 

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Kommentare (1)

Man kann auch Nachts arbeiten. Rettungsdienst , Krankenhäuser und Feuerwehren arbeiten auch Nachts und am Wochenende. Zumal dort Eile geboten sein sollte. Aber die Bauarbeiter werden Montag Mittag erst an der Baustelle sein und Donnerstag Nachmittag schon wieder auf dem Heimweg . Wenn man durch Deutschland fährt kann man es sehen, Baustelle auf Baustelle und kein Arbeiter zu sehen. Dann müssen die Firmen Leute einstellen gibt doch genug Arbeitslose und Harz 4 ler, notfalls mit Sanktionen.