POLIZEIEINSATZ

Drei Männer quälen Igel tot

Drei Männer hatten in Rostock einen hilflosen Igel gequält. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte der Igel erst noch gerettet werden, starb dann aber.
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Ein Igel, dem es besser geht, als seinem Artgenossen in Rostock. (Symbolfoto)
Ein Igel, dem es besser geht, als seinem Artgenossen in Rostock. (Symbolfoto) Julian Stratenschulte
Rostock.

Polizisten haben in Rostock einen Igel gerettet, der von drei Männern gequält wurde. Ein aufmerksamer Bürger hatte zuvor drei Männer dabei beobachtet, wie sie dem Tier am Donnerstagabend in der Kröpeliner Tor-Vorstadt Gewalt antaten. Er wählte den Notruf, wie die Polizei meldet.

Sofort fuhren die Polizisten mit einem Streifenwagen zum Tatort und konnten die deutschen Männer (18, 23 und 27 Jahre alt) stellen. Sie sollen mehrfach gegen den Igel getreten und ihn auch gegen einen Autoreifen getreten haben. Entsprechende Igelstachel steckten noch in einem Reifen.

Der Igel überlebte den Angriff noch und wurde von dem Zeugen zu einem Tierarzt gebracht. Das Tier erlag dann in der Nacht seinen Verletzungen, teilte die Polizei mit. Gegen die drei Männer wird nun wegen Tierquälerei ermittelt.

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Kommentare (4)

ACHTUNG! ACHTUNG! Wichtige Schlagzeile! 3 DEUTSCHE Männer wurden beim quälen eines Tieres ertappt. Ein rechtsextremistischer Hintergrund kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Wir alle müssen jetzt ein entschiedenes Zeichen gegen Deutsche setzen, damit so etwas NIE WIEDER vorkommen kann.

Wieso wird hier die Nationalität genannt und bei all den schweren Straftaten wird sie verschwiegen. Unter all den Polizeimeldungen steht die Aufforderung an die Presse bei Rückfragen mal anzurufen.
[Anm.d.Red.: Den Vorwurf des Verschweigens weisen wir zurück, da er nicht der Wahrheit entspricht. Die Nationalität wird genannt, sofern sie bekannt ist.]

Am 25.Juli titelte die BZ „Neonazi erschießt Eichhörnchen“ – und zwar gleich drei, deren Schwänze er dann an einen Baum in seinem Garten aufhängte. Solch ruchlose Taten scheinen bei Neofaschisten beliebt. In Bremen erschlugen laut Weser Kurier zwei Brüder aus der „Rechten Szene“ mit Baseballschlägern den Cockerspaniel ihrer Nachbarin. Und im Emsländischen machen Neonazis, die sich „Crowbusters“ nennen, mit ihren Gewehren immer wieder Jagd auf Krähen, wobei sie sich im Internet „über ihr krudes Hobby austauschen“, wie der Spiegel schreibt. Sie haben „nur ein Ziel: so viele Rabenvögel wie möglich vom Himmel zu schießen.“
Also "links-grün, versifftes Pack" war es bestimmt nicht.

Aber nachfragen tut ihr auch nicht. [Anm.d.Red.: Doch, tun wir.]

Ich werde euch beim Wort nehmen und daran erinnern wenn es sein muss. Ihr könnt ja mal hier:

https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/couragierter-buerger-verliert-schneidezahn-in-rostock-0837361911.html

ein Anfang machen. Mich und bestimmt auch einige andere, würde interessieren, woher die "jungen Männer" kommen.