Trotz der ernsten Corona-Lage im Land, bleiben die Schule offen. Doch Schüler müssen sich nun dreimal statt zweimal
Trotz der ernsten Corona-Lage im Land, bleiben die Schule offen. Doch Schüler müssen sich nun dreimal statt zweimal auf das Virus testen lassen. Sebastian Gollnow
Schulstart 2022

Drei Millionen Tests für die ersten vier Schulwochen

In ganz MV beginnt heute wieder der Schulalltag in Präsenz. Doch Schüler müssen sich nun dreimal statt zweimal die Woche testen lassen und auch erklären, wo sie in den Ferien waren.
dpa
Schwerin

Nach knapp zweiwöchigen Feiertagsferien hat der Unterricht für die rund 155.000 Schülerinnen und Schüler in Mecklenburg-Vorpommern am Montag mit einer Neuerung begonnen. Statt wie bisher zwei Mal müssen sie nun drei Mal in der Woche einen Corona-Test machen. Damit sollen Infektionen frühzeitig erkannt und weitere Ansteckungen möglichst unterbunden werden. Das Land hatte dafür knapp drei Millionen Tests für die ersten vier Kalenderwochen beschafft.

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Zum Schulstart mussten zudem Erklärungen vorgelegt werden, aus denen ersichtlich wird, ob die Familien Reisen in Risikogebiete unternommen haben und ob Krankheitssymptome bei den Kindern wahrgenommen wurden.

Bildungsministerin Simone Oldenburg (Linke) hatte immer wieder betont, dass oberstes Ziel sei, den Präsenzunterricht sicherzustellen. Im vorigen Schuljahr waren die Schüler wegen der strengen Kontaktbeschränkungen über Monate hinweg im Homeschooling unterrichtet worden. Das soll nun vermieden werden.

Zum Ende des vorigen Jahres waren wegen der hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen im Land die Schüler aber noch einmal für zwei Tage mit Hausaufgaben versorgt worden. Die beiden Tage ohne Präsenzpflicht vor den Ferien sollten die Lehrer und die Gesundheitsämter in der Pandemie entlasten, wie Oldenburg erklärte. Mit dem neuen Jahr findet auch wieder regulärer Sportunterricht in Hallen statt, der zuletzt ausgesetzt worden war, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

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Mit Blick auf die schnelle Ausbreitung der Omikron-Variante will Oldenburg am Montag darüber informieren, welche zusätzlichen Vorkehrungen für Schulen und Kitas getroffen werden sollen, um rasch auf neue Entwicklungen reagieren zu können.

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