DREI TOTE

A24 nach schwerem Unfall weiterhin gesperrt

Nach dem schrecklichen Unfall mit drei Toten auf der A24 bei Wittenburg bleibt die Autobahn noch mindestens bis zum Nachmittag gesperrt. Unter anderem müssen etliche Ferkel eingefangen werden.
dpa
Die auf dem umgekippten Lkw geladenen Ferkel gelangten bei dem Unfall teilweise auf die Fahrbahn und mussten eingefangen werden.
Die auf dem umgekippten Lkw geladenen Ferkel gelangten bei dem Unfall teilweise auf die Fahrbahn und mussten eingefangen werden. Daniel Bockwoldt
Einer der Lastwagen hatte zwischen 600 und 650 Ferkel geladen
Einer der Lastwagen hatte zwischen 600 und 650 Ferkel geladen Susan Ebel
Wie sich der Unfall in der Nacht zu Freitag genau ereignete war zunächst unklar.
Wie sich der Unfall in der Nacht zu Freitag genau ereignete war zunächst unklar. Susan Ebel
In Richtung Berlin bleibe die Autobahn voraussichtlich bis zum frühen Nachmittag gesperrt.
In Richtung Berlin bleibe die Autobahn voraussichtlich bis zum frühen Nachmittag gesperrt. Susan Ebel
Ludwigslust.

Bei einem Unfall auf der Autobahn 24 mit mehreren Fahrzeugen und einem Viehtransporter sind drei Menschen gestorben. Zwei weitere Menschen wurden zwischen den Anschlussstellen Zarrentin und Wittenburg in Höhe des Rastplatzes Dodow verletzt, einer davon schwer, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Zwei Autos und zwei Lastwagen seien in den frühen Morgenstunden in Fahrtrichtung Berlin ineinander gekracht.

Nach aktuellem Erkenntnisstand soll ein mit Ferkeln beladener Lkw in Fahrtrichtung Berlin von einer Windböe erfasst, daraufhin in die Mittelschutzplanke gekracht und auf die Fahrbahn gekippt sein. Der 38-jährige Fahrer blieb dabei unverletzt. Der Fahrer eines nachfolgenden Lkw konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Viehtransporter auf. Dabei wurde der 64-jährige Fahrer im Führerhaus eingeklemmt und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Zwei Autofahrer tot

Ein Pkw Seat fuhr anschließend ebenfalls in die unbeleuchtete Unfallstelle. Dabei wurden der 26-jährige Fahrer und die 36-jährige Beifahrerin in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Beide starben aufgrund ihrer schweren Verletzungen. Die 53-jährige Mitfahrerin im Fond des Fahrzeugs wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Schwerin gebracht.  

Wie sich der Unfall in der Nacht zu Freitag genau ereignete war zunächst unklar.
(Foto: Susan Ebel)

Der 31-jährige Fahrer eines Pkw Opel fuhr ebenfalls in die Unfallstelle und wurde dabei leicht verletzt. Er wurde anschließend medizinisch versorgt. Die auf dem umgekippten Lkw geladenen Ferkel gelangten bei dem Unfall teilweise auf die Fahrbahn und mussten eingefangen werden. Verletzte Tiere wurden von ihren Leiden erlöst. Die unverletzten Tiere wurden in ein Ersatzfahrzeug umgeladen. Einigen Ferkeln sei die Flucht gelungen, sagte der Polizeisprecher.

Die auf dem umgekippten Lkw geladenen Ferkel gelangten bei dem Unfall teilweise auf die Fahrbahn und mussten eingefangen werden.

Es wurde ein Dekra-Gutachter angefordert, der den Unfallhergang nun rekonstruieren soll. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mindestens 150.000 Euro. Neben der Autobahnpolizei Stolpe waren auch Beamte der Polizeireviere Hagenow und Boizenburg sowie Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Hagenow und etwa 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren im Einsatz.

In Richtung Berlin bleibe die Autobahn voraussichtlich bis zum frühen Nachmittag gesperrt.
(Foto: Susan Ebel)

Die Polizei richtete eine Vollsperrung der Autobahn in beide Fahrtrichtungen ein. Diese dauere noch mindestens bis 15 Uhr an, hieß es am Mittag.

Dieser Artikel wurde am Freitag, 8. März 2018, mehrfach aktualisiert.

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Kommentare (4)

Sehr geehrter Kommentator ich_eben, es hat mit Pietätlosigkeit nichts zu tun, wenn Journalisten kritisiert werden, die sprachlichen Blödsinn verzapfen. Zeitungen haben nicht nur eine informatorische Pflicht, sondern auch eine spracherzieherische Funktion. Sie sollen nicht schreiben, wie sie denken, sondern wie es die Regeln der deutschen Sprache vorschreiben. Und in keinem Fall hat Kommentator dirk.schulz1971..."Erben" gezählt, denn nirgendwo wurden Söhne, Töchter oder Enkel erwähnt. Sie sehen nun an Ihnen selbst, wohin es führt, nicht präzise zu schreiben. Auch ich habe die Meldung kritisiert. ich weiß nicht, wer diesen Blödsinn fabriziert hat: Ein Lastwagen ist auch ein Auto ! Es wäre vergleichbar mit dem Satz "Ein Collie und ein Hund...." oder "eine Mutter und eine Frau..." Auto ist eine umgangssprachliche Verkürzung von Automobil, und wer will bestreiten, dass ein LKW ein Automobil ist ?
Und zahlreiche Zeitungen sind so veranlagt, einen solchen Blödsinn von dpa ungeprüft zu übernehmen und ohne eigenes Nachdenken abzudrucken. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Praktikanten handelt oder "ausgelernte" Journalisten. Beide sollten eine Schule besucht haben......

mir ist bekannt LKW heißt jetzt NKW Nutzkraftwagen, und Omnibus ( für alle )

Unabhängig von dem tragischen Unfall wurde wieder einmal Mist geschrieben. Es ist auch kein Wunder das im Zeitalter von Facebook und Supershows wie Bauer sucht Frau, wo die Dümmsten zu den Größten verkommen, vorgeführt und Geld bekommen, die deutsche Sprache, die Symantik des Wortes immer mehr verkommt. Es wäre besser in den Schulen Deutsch zu lehren als sich mit Religion staatlich auseinanderzusetzen. So hätten auch Volontäranwärter mehr Sinn für einen realen Text. Was sich im nordkurier textlich abspielt in den letzten Jahren sträubt sich gen Himmel , schlimmer wie zu DDRZeiten, wo jeder Volkskorrespondent seinen unqualifizierten Mist einbringen konnte. Man stellt sich die Frage:Kann sich der Nordkurier finanziell keine gut ausgebildeten deutsche Mitarbeiter oder Korrekturleserr mehr leisten?

Kritik an orthografischen/grammatikalischen Fähigkeiten anderer Menschen sollte nur üben, wer es sich leisten kann.