POLIZEI

Dreijähriges Kind stirbt bei schwerem Verkehrsunfall

Ein totes Kind und vier Schwerverletzte: Das ist die grausame Bilanz eines Frontalzusammenstoßes von zwei Autos im Landkreis Vorpommern-Rügen am Pfingstsonntag.
Mit Rettungswagen mussten Verletzte ins Krankenhaus transportiert werden.
Mit Rettungswagen mussten Verletzte ins Krankenhaus transportiert werden. Marcel Kusch
Barth.

Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am späten Pfingstsonntag mitteilte, hat sich am Nachmittag gegen 16.35 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in der Nähe der Kleinstadt Barth ereignet. Ein 56-jähriger deutscher VW-Fahrer aus Barth war aus Richtung Löbnitz in Richtung Barth unterwegs. Hinter dem Abzweig nach Kenz kam er auf die Gegenfahrbahn. Dabei übersah er einen sich im Gegenverkehr befindlichen 44-jährigen deutschen Citroen-Fahrer aus der Region Anklam. Einen Frontalzusammenstoß konnte nach Auskunft der Polizei keiner der beiden Pkw-Fahrer verhindern.

Kind vom Notarzt zunächst reanimiert

Der Aufprall war so heftig, dass die jeweiligen Fahrer und deren Beifahrerinnen schwer verletzt in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden mussten. Ein dreijähriges Kind aus dem Citroen wurde zunächst vom Notarzt reanimiert, verstarb aber an seinen Verletzungen noch am Unfallort.

Durch den Unfall entstand ein Schaden von insgesamt rund 15.000 Euro. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Landesstraße 23 musste bis zur Bergung der verunglückten Fahrzeuge voll gesperrt werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird dabei von Fachkräften der Dekra unterstützt. Bis zum Sonntagabend war die Landesstraße wegen Bergungsarbeiten gesperrt.

Fehler beim Überholen als vorläufige Unfallursache

Die Polizei stellte am Abend fest, dass die vorläufige Unfallursache ein Fehler beim Überholen durch den Fahrer des VW sei.

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