INNENMINISTERIUM

Drohnen für den Katastrophenschutz in ganz MV

Drohnen sollen künftig dem Katastrophenschutz in ganz MV helfende Dienste leisten. Das Innenministerium hat dafür eine ordentliche Summe springen lassen.
dpa
Der Katastrophenschutz aller sechs Landkreise und der zwei kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern wird mit Drohnen
Der Katastrophenschutz aller sechs Landkreise und der zwei kreisfreien Städte in Mecklenburg-Vorpommern wird mit Drohnen ausgestattet. (Symbolbild) Manfred Löffler
Schwerin.

Nach der DRK-Wasserwacht nutzen künftig auch die Einheiten des Katastrophenschutzes in Mecklenburg-Vorpommern Drohnen, um im Bedarfsfall Menschenleben zu retten oder Einsatzleitungen etwa bei Bränden oder bei Hochwasser zu unterstützen. So sollen nach Angaben des Innenministeriums jeder der sechs Landkreise und auch die beiden kreisfreien Städte mit solchen Fluggeräten ausgestattet werden.

Zum Einsatz kommen könnten sie etwa bei der Suche nach Vermissten. Denn Drohnen können auch mit Wärmebildkameras ausgerüstet werden, die das Auffinden von Personen erleichtern. Zudem sind Drohnen auch zur Überwachung von Waldgebieten einsetzbar, um frühzeitig Brandherde zu erkennen, oder um nach Löscheinsätzen der Feuerwehr mögliche Glutnester zu identifizieren.

Drohnen für ganz MV kosten 80.000 Euro

In Auswertung des verheerenden Waldbrandes vom Sommer 2019 bei Lübtheen hatte Mecklenburg-Vorpommern nach Angaben von Innenminister Lorenz Caffier (CDU) nicht nur zusätzliche Löschfahrzeuge beschafft, sondern auch Drohnen für insgesamt 80.000 Euro.

Schon seit 2018 hat die DRK-Wasserwacht Mecklenburg-Vorpommerns an den Stränden der Ostsee Drohnen im Einsatz. Dort werden sie genutzt, wenn Badegäste vermisst werden. Im Bedarfsfall können die Fluggeräte ferngesteuert auch Rettungsmittel abwerfen, mit deren Hilfe sich Menschen länger über Wasser halten können.

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