UNFALL

Ein Toter und drei Schwerverletzte auf A19 bei Rostock

Eine Frau hat den Unfall nahe Kritzkow nicht überlebt, drei weitere wurden schwer verletzt. Das Auto hatte sich überschlagen, nachdem es von der Fahrbahn abgekommen war.
Das Auto überschlug sich und blieb total zerstört im Straßengraben liegen.
Das Auto überschlug sich und blieb total zerstört im Straßengraben liegen. Stefan Tretropp
Die Feuerwehr baute an der Unfallstelle einen Sichtschutz auf.
Die Feuerwehr baute an der Unfallstelle einen Sichtschutz auf. Stefan Tretropp
Rostock.

Zu einem tragischen Unglücksfall mit tödlichem Ausgang ist es am Montagvormittag auf der Autobahn 19 nahe Kritzkow (Kreis Rostock) gekommen. Ein mit vier Insassen besetzter Wagen war nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und in einen Graben gestürzt. Eine Frau starb, drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen.

Schwerer Unfall mit Feuerwehr-Auto auf dem Weg zum Einsatz

Zu dem Verkehrsunfall kam es gegen 10.30 Uhr auf der A19 in Richtung Berlin, kurz hinter der Abfahrt Laage. Aus noch nicht geklärten Gründen kam der Pkw-Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab. Er durchfuhr zunächst den Grünstreifen, der im weiteren Verlauf in einen Graben führte. Das Auto überschlug sich und landete einige Meter weiter in der tiefer liegenden Böschung auf dem Dach. Rettungskräfte eilten daraufhin zur Unfallstelle, dabei ereignete sich ein weiterer schwerer Unfall mit einem Feuerwehr-Fahrzeug aus Laage, bei dem es acht weitere Verletzte gab.

Die Feuerwehr musste eingeklemmte Insassen befreien. Trotz aller Bemühungen starb eine Frau bei dem Unglück. Drei weitere Insassen erlitten schwere, teils lebensbedrohliche Verletzungen und kamen umgehend ins Krankenhaus.

Weiterer Unfall an der Autobahnabfahrt

Die Autobahn 19 in Richtung Berlin blieb stundenlang gesperrt, der Verkehr wurde an der Abfahrt Laage über Kritzkow abgeleitet. Da es auf der nahe liegenden Autobahnbrücke noch zu einem weiteren Verkehrsunfall – ein Auffahrunfall mit Verletzten – gekommen war, brach der Verkehr zeitweise komplett zusammen. Ein Dekra-Sachverständiger nahm neben der Polizei ebenfalls Ermittlungen zum Hergang des tödlichen Unfalls auf.

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