NORDKREUZ-KOMPLEX

Ermittlungen gegen bayrische Polizisten wegen Schießübungen bei „Baltic Shooters”

Gegen mehrere bayerische SEK-Polizisten wird im Zusammenhang mit Übungen auf einem Schießplatz in Güstrow ermittelt. Die Ermittlungen stünden auch im Zusammenhang mit Munitionsverlusten.
dpa
Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei. (Symbolbild)
Mitglieder eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) der Polizei. (Symbolbild) Marius Becker
Güstrow ·

Die Münchner Generalstaatsanwaltschaft ermittelt laut einem Medienbericht gegen mehrere bayerische Polizisten im Zusammenhang mit Übungen auf einem Schießplatz in Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern. Die Ermittlungen gegen die Spezialkräfte-Polizisten stünden auch im Zusammenhang mit Munitionsverlusten, berichtet die Zeitung „Welt am Sonntag”. Ein Justizsprecher habe die Recherche der Zeitung bestätigt. Da die Ermittlungen noch liefen, wolle der Sprecher aber keine weiteren Auskünfte geben. Der Schießplatz-Betreiber gehört laut der Zeitung zum Umfeld der rechtsextremen Gruppierung „Nordkreuz”.

Ende März war bekannt geworden, dass ein mobiles Einsatzkommando des Landeskriminalamts Sachsen 2018 ohne Erlaubnis an einem Schießtraining auf einem privaten Schießplatz in Güstrow teilgenommen hatte und dafür mit mindestens 7000 Schuss Munition aus den Beständen des LKA bezahlte. Der Kommandeur und drei Schießausbilder gelten als Hauptbeschuldigte und wurden vom Dienst suspendiert. Die anderen 13 Beamten teilte man der Polizeidirektion Dresden zu.

Bei den Ermittlungen will man auch überprüfen, ob es Kontakte zur rechten Szene gab, hieß es. Im Fokus steht dabei die Gruppierung „Nordkreuz”, die vom Verfassungsschutz in Mecklenburg-Vorpommern als rechtsextrem eingestuft wird.

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Kommentare (7)

Solche Ermittlungen sind nur Propaganda und sollen Gefahren suggerieren, die es nicht gibt.

Auf die Sondereinheiten bei Polizei und Militär wird ja gern und oft geprügelt.

als Tauschmittel.

Ich möchte keine Polizisten mit leerem Magazin auf Streife, nur weil sich welche die Platzmiete für Güstrow zusammengeklaut haben.

Na klar Ermittlungen GEGEN Polizisten. Das können die sich sparen das Urteil lautet jetzt schon, unschuldig. Weiss doch jeder Polizisten sind Vogelfrei für die gibt es keine Gesetze.

und dafür brutal bestraft? Hähhh?

Eine Auszeichnung hätten die verdient. So sieht das aus. Das SEK aus Sachsen hat die G-20-Krawalle auf den Dächern von Hamburg beendet.

Lesen Sie doch mal bitte den Artikel richtig!
Ermittelt wird gegen SEK Polizisten, die auf einem Schiessplatz geübt haben sollen, der in Verbindung mit dem rechtsradikalen Netzwerk "Nordkreutz" steht. Und hier scheint es ein Problem mit dem Nachweis von Munition zu geben.
Also kein Kavaliersdelikt.
Wo ist das Problem?

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