RECHTSEXTREMISMUS

Ermittlungen gegen zwei Terror-Verdächtige in Güstrow

Der Vorwurf: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. Der Verdacht: Viel Unheil sollte mit einer oder mehreren Rohrbomben angerichtet werden.
Uwe Reißenweber Uwe Reißenweber
Beschlagnahmte Pyrotechnik in einem Lager des Zolls. (Symbolbild)
Beschlagnahmte Pyrotechnik in einem Lager des Zolls. (Symbolbild) Patrick Pleul
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Schwerin.

Terrorgefahr in Mecklenburg-Vorpommern: Haben zwei Männer in Güstrow versucht, eine Rohrbombe zu bauen? Das Innenministerium in Schwerin bestätigte dem Nordkurier, dass die Kriminalpolizei gegen zwei Verdächtige Ermittlungen aufgenommen habe. Der Vorwurf: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat.

Nachforschungen des Zolls hatten im Mai auf die Spur der beiden geführt. Laut Innenministerium sollen sie Pyrotechnik mit einem Gesamtgewicht von 60 Kilogramm in Polen bestellt haben. „Nach Auswertung der Durchsuchungsmaßnahmen und der sichergestellten Computertechnik wurde festgestellt, dass im Suchverlauf wiederholt nach Anleitungen zum Bau von Rohrbomben und nach dem Begriff Zündschnur recherchiert wurde”, sagte eine Ministeriumssprecherin. Einer der beiden sei als rechtsextremer Straftäter bekannt und könne der losen Gruppierung „Aktionsgruppe Güstrow” zugeordnet werden. Opfer habe es keine gegeben. Die Ermittlungen dauern noch an.

Lesen Sie mehr am Donnerstag (29. Dezember 2016) in der neuen Ausgabe des Nordkurier.

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