IM BLUMENTOPF

Ermittlungen in Rostock nach Fund von Baby-Skelett eingestellt

Im Februar 2019 wurde im Rostocker Stadtteil Schmarl ein totes Baby gefunden. Die mutmaßliche Mutter des Kindes machte keine Angaben zu dem Fall.
dpa
In diesem Rostocker Plattenbau-Wohnung wurde ein toter Säugling gefunden.
In diesem Rostocker Plattenbau-Wohnung wurde ein toter Säugling gefunden. Stefan Tretropp
Rostock.

Fast ein Jahr nach dem Fund eines Baby-Skeletts in einem Blumentopf in einer Rostocker Wohnung hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Damit muss die damals 27 Jahre alte Mutter keine strafrechtlichen Konsequenzen mehr befürchten, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Rostock am Dienstag sagte. Die junge Frau hatte Angehörigen berichtet, dass sie ein von ihr tot geborenes Kind bei sich aufbewahre. Die Ermittler bekamen daraufhin einen Hinweis.

Bei einer Durchsuchung im Februar 2019 waren die Beamten dann auf einen mit Erde gefüllten Blumentopf gestoßen, in dem ein Skelett lag. Rechtsmediziner fanden später heraus, dass es sich um ein Baby gehandelt hatte, das schon längere Zeit tot war.

Die Wohnung war durchsucht worden, als die Mutter nicht zu Hause war. Die Frau, die dort mit zwei Kindern lebte, habe damals keine Angaben dazu gemacht.

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