Betrügerische E-Mails
Erpresser drohen mit Veröffentlichung von Privatfotos

Die Erpresser täuschen vor, die Computer der Betroffenen gehackt zu haben.
Die Erpresser täuschen vor, die Computer der Betroffenen gehackt zu haben.
Silas Stein

Nicht nur in Stralsund werden derzeit mehrere Menschen mit E-Mails erpresst. Die Polizei spricht von einer bundesweiten Betrugsmasche.

Mehrere Anzeigen wegen Erpressungs-E-Mails sind am Dienstag, 15.1., bei der Polizeiinspektion Stralsund eingegangen. Darin drohen unbekannte Absender mit der Veröffentlichung von teils kompromittierendem privaten Bildern und Videos der Empfänger, sollten die geforderten Zahlungen von bis zu einigen Tausend Euro per Bitcoin nicht fristgerecht eingehen. Auch die Pressestelle der Polizei Stralsund war nach eigenen Angaben betroffen.

 

 

Die E-Mails seien Teil einer neuen, bundesweiten Betrugsmasche mit hoher Dunkelziffer, meldet die Polizeiinspektion. Die Erpresser täuschten dabei lediglich vor, die Computer der Betroffenen gehackt zu haben und über persönliche Daten zu verfügen. Tatsächlich handle es sich bei den computergenerierten Nachrichten um leere Drohungen.

Die Polizei rät, E-Mails von unbekannten Absendern mit Betreffzeilen wie " Letzte Warnung”, „Sicherheitsalarm”, „You have been hacked” oder „Hohe Gefahr. Konto wurde angegriffen” nicht zu öffnen und kein Geld zu überweisen, sondern sofort Anzeige zu erstatten.