Aufmarsch am Samstag

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Erste Demo gegen AfD-Veranstaltung in Rostock

Für die Demonstrationen am Samstag hat die Polizei angekündigt, Straftaten nicht zu dulden und konsequent und unverzüglich zu unterbinden. (Archivbild)
Für die Demonstrationen am Samstag hat die Polizei angekündigt, Straftaten nicht zu dulden und konsequent und unverzüglich zu unterbinden. (Archivbild)
Tilo Wallrodt

Am Samstag plant die AfD eine Kundgebung, bei der auch Björn Höcke auftreten soll. Bereits am Freitag gingen erste Gegner auf die Straße.

Im Rostocker Stadtteil Kröpeliner-Tor-Vorstadt haben sich am Freitagabend rund 300 Teilnehmer zu einer Demonstration versammelt. Nach Angaben der Polizei verlief der Gang durch die Innenstadt friedlich, über Zwischenfälle wurde bis zum Ende der Demonstration nichts bekannt. 

Grund für die Demo ist der für Samstag geplante Aufmarsch der AfD auf dem Neuen Markt in der Innenstadt. Diese Demonstration unter dem Motto „Für unser Land und unsere Kinder!” bekam schon im Vorfeld besondere Aufmerksamkeit, weil die AfD den Thüringer Partei- und Fraktionschef Björn Höcke als Redner eingeladen hat.

Höcke hatte schon mehrfach mit ausländerfeindlichen Aussagen für Schlagzeilen gesorgt. Er gilt als einer der Wortführer des rechtsnationalen AfD-Flügels. Für Samstag sind insgesamt sieben Gegendemonstrationen mit rund 2000 Menschen angekündigt.

Ziel der Gegendemonstration am Freitag war, sich für den Samstag „warm zu laufen”, wie unter anderem aus der Antifa-Szene zu hören war. Sie wolle auch auf „Objekte der organisierten Rechten” in der Innenstadt aufmerksam machen. Hintergrund sei ein nach Meinung der Organisatoren derzeit in der Gesellschaft ablaufender Rechtsruck. Sie kritisierten rassistische Übergriffe in Mecklenburg-Vorpommern.

 

 

Für die Demonstrationen am Samstag hat die Polizei angekündigt, Straftaten nicht zu dulden und konsequent und unverzüglich zu unterbinden. „Das Gewaltmonopol des Staates ist nicht teilbar”, sagte der Chef der Polizeiinspektion Rostock, Michael Ebert.

Kommentare (1)

hatte D die letzten Jahre, gerade nach Kohl genug zu ertragen - wozu das geführt hat unter Merkel ist doch offensichtlich - also Augen auf Verstand eingeschaltet und eine Kurskorrektur auf die konservative Mitte hin - ein zwingendes Muss - ansonsten werden euch Andere in einigen Jahren aufzwingen und diktieren wo es langgeht in D - dann ist Schluss mit Lustig, christl.Nächstenliebe, Globalisierung, offene Grenzen für jegl. Couleur, .... - die Voraussetzungen für das Abdriften in die int. Unbedeutsamkeit waren nie größer und günstiger denn jetzt