TROCKENHEIT

Erster größerer Waldbrand des Jahres

Rund 60 Feuerwehrleute löschten am Montag den ersten größeren Waldbrand des Jahres in Mecklenburg-Vorpommern. Vermutlich war es Brandstiftung.
Rund 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den ersten größeren Waldbrand des Jahres 2020 zu löschen.
Rund 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um den ersten größeren Waldbrand des Jahres 2020 zu löschen. Ralf Drefin
Grabow.

In der Gegend des Flugplatzes Neustadt-Glewe ist am Montag der erste größere Waldbrand dieses Jahres in Mecklenburg-Vorpommern ausgebrochen. Insgesamt standen an der Uferböschung der Elde und im Unterholz des anliegenden Waldes etwa 6000 Quadratmeter in Flammen. Bei dem Einsatz waren 66 Feuerwehrleute aus sechs umliegenden Wehren beteiligt. Wasserprobleme soll es nicht gegeben haben, da die Elde nur wenige Meter entfernt war. Das Feuer war nach etwa zwei Stunden gelöscht. Im Nachgang wässerten Feuerleute noch das Gebiet, um zu verhindern, dass das Feuer wieder ausbricht.

Die Polizei ermittelt nun die Brandursache. Laut einem Sprecher der Polizeiinspektion Ludwigslust wird Brandstiftung nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht ausgeschlossen. Hinweise seien aber noch nicht gefunden worden.

Der Deutsche Wetterdienst hatte aufgrund des aktuell trockenen Wetters bereits Ende März vor einem Steigen der Waldbrandgefahr im Osten Deutschlands gewarnt. Zur trockenen Luft komme hinzu, dass in den Wäldern noch vertrocknetes Laub und Gras vom Herbst liege.

Schwere Waldbrände im jahr 2020

Im vergangenen Jahr waren in Mecklenburg-Vorpommern immer wieder Waldbrände ausgebrochen, oft auf ehemaligen Truppenübungsplätzen. Der Waldbrand bei Lübtheen (Ludwigslust-Parchim) auf einer Fläche von rund 1000 Hektar war der Größte Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Der Flugplatz Neustadt-Glewe liegt etwa 40 Kilometer östlich von Lübtheen.

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