PINGUIN-KÜKEN

Erster Nachwuchs im Rostocker Polarium

Hurra – im neuen Polarium des Rostocker Zoos hat sich der erste Nachwuchs eingestellt. Ein kleines flauschiges Pinguin-Kühen erkundet die Welt.
Ralph Sommer Ralph Sommer
Geschlüpft bin ich schon am 8. Mai. Einen Namen habe ich noch nicht, weil meine Pfleger nicht wissen, ob ich ein Junge oder ein Mädchen bin.
Geschlüpft bin ich schon am 8. Mai. Einen Namen habe ich noch nicht, weil meine Pfleger nicht wissen, ob ich ein Junge oder ein Mädchen bin.
Behütet von Mama und Papa fühle ich mich in einer kleinen Mulde vor der Bruthöhle am wohlsten.
Behütet von Mama und Papa fühle ich mich in einer kleinen Mulde vor der Bruthöhle am wohlsten.
Und manchmal unternehme ich schon kleine Ausflüge.
Und manchmal unternehme ich schon kleine Ausflüge.
Rostock.

Im Rostocker Zoo ist ein kleiner Humboldtpinguin geschlüpft. Das winzige Küken wird strengstens bewacht von den aufmerksamen Eltern Mama Fridolin und Papa Tristan. Die beiden Tiere sind Rückkehrer aus Berlin, die bereits vor dem Neubau des Polariums in Rostock gelebt hatten.

„Das Kleine ist zurzeit nur sehr selten auf der Anlage zu entdecken, unternimmt aber hin und wieder schon erste neugierige Ausflüge“, sagt Zookuratorin Antje Angeli. Der Pinguinpapa habe vor den Bruthöhlen liebevoll eine Mulde vorbereitet, in der der Nachwuchs wohlbehütet versorgt wird.

„Über das Geschlecht des jüngsten Nachwuchses können wir noch keine Angaben machen. Es brütet momentan noch ein weiteres Paar in einer Bruthöhle im Kunstfelsen. Sie sitzen abwechselnd auf ihren zwei Eiern und kümmern sich sehr gut darum.“

15 Bruthöhlen für Humboldtpinguine

Pinguin-Eltern übernehmen immer gemeinsam Verantwortung für ihre Jungen. Schon nach etwa zehn Wochen wird der junge Pinguin daran gewöhnt, Fisch auch aus der Hand der Tierpfleger anzunehmen.

Aktuell bewohnen 12 weibliche und 13 männliche Humboldtpinguine ihr neues Revier am Polarium. Für die Humboldtpinguine stehen insgesamt 15 Bruthöhlen zur Verfügung. Wenn die Zoolieblinge nicht gerade brüten, halten sie sich zu gern im Wasserbecken auf.

Humboldtpinguine werden als gefährdet eingestuft

Der Humboldtpinguin gehört mit drei weiteren Arten zur Gattung der Brillenpinguine. Er erreicht eine Größe von bis zu 45 Zentimetern und ein durchschnittliches Gewicht von 4 Kilogramm. Wie alle Pinguine ist auch der Humboldtpinguin an ein Leben im Wasser angepasst. Der kurze Schwanz und die weit hinten angesetzten Füße ermöglichen ihm den aufrechten Gang.

Humboldtpinguine leben an der Pazifikküste von Peru und Nordchile und auf den dort vorgelagerten Inseln. Sie zählen zu den bedrohten Vogelarten und werden als gefährdet eingestuft. Grund dafür ist zum Beispiel eine Überfischung der Nahrungsressourcen der Tiere.

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