2500 SCHWEINE TOT

Erstes Ermittlungsergebnis zu Stallbrand in Kolbow

2500 Schweine sind bei einem Stallbrand in MV vergangene Woche qualvoll gestorben. Nun hat ein Gutachter die Ursache des Feuers geklärt.
3500 Schweine wurden bei dem Feuer in Kolbow gerettet, 2500 verbrannten.
3500 Schweine wurden bei dem Feuer in Kolbow gerettet, 2500 verbrannten. Bernd Wüstneck
Kolbow.

Die Polizei geht nicht mehr davon aus, dass das Feuer in einer Schweinemastanlage in Kolbow (Ludwigslust-Parchim) absichtlich gelegt wurde. Zu diesem Ergebnis kam Brandgutachter, wie es am Dienstag hieß. Demnach ist von einer technischen Ursache auszugehen, die zu dem Brand führte, bei dem 2500 Tiere starben. Das Feuer war den Ermittlern zufolge in einem Elektrokasten innerhalb eines Stalls ausgebrochen. Vergangene Woche teilte die Polizei mit, dass „prioritär wegen des Verdachts der Brandstiftung“ ermittelt werde.

Drei der fünf Ställe der Anlage in Kolbow wurden durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen worden. Das Feuer war am vergangenen Montag in den abseits vom Dorf gelegenen Stallungen ausgebrochen. Rund 100 Feuerwehrleute waren an der Brandbekämpfung beteiligt. Rund 3500 Tiere wurden durch Einsatzkräfte und Helfer ins Freie gebracht und gerettet. 2500 Schweine verbrannten qualvoll. Die Tierrechtsorganisation Peta hat Anzeige erstattet aufgrund möglicherweise unzureichender Brandschutzmaßnahmen.

 

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