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Eskorte für Rostocker Entenfamilie

In der Rostocker Innenstadt hat am Freitag eine zwölfköpfige Entenfamilie für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Doch nicht nur die Straße stellte Mutter und Küken vor Herausforderungen.
Passanten halfen der Enten-Großfamilie über die Straße.
Passanten halfen der Enten-Großfamilie über die Straße. Stefan Tretropp
Ente gut, alles gut.
Ente gut, alles gut. Stefan Tretropp
Rostock.

Ein wenig Abwechslung im Corona-Alltag lieferte eine zwölfköpfige Entenfamilie am Freitagmittag in der Rostocker Innenstadt. Passanten hatten das Elterntier mitsamt seinen elf kleinen Gösseln im Schlepptau gegen 12 Uhr in den engen Gassen rund um die Lohgerberstraße entdeckt. Da sich die wachsamen Bürger sehr um das Wohl der Tiere kümmerten, ließen sie diese keine Sekunde aus den Augen.

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Sobald die Familie über eine Straße gehen wollte, hielten die Passanten den fließenden Verkehr an, so unter anderem in der Warnowstraße. Durch den sicheren Geleitschutz gelang es den Enten unbeschadet über den Asphalt zu kommen. Einzig der hohe Absatz des Bordsteins machte den kleinen Gösseln ein wenig zu schaffen, aber auch diesen meisterten sie schließlich mit Bravour. So fanden sich nach einigen Minuten alle zwölf Enten im sicheren Gefilde des Haargrabens wieder und bedankten sich durch lautes Schnattern. Ente gut, alles gut.

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Kommentare (1)

...die Entenpolizei ist wieder da.
Dann ist die Krise wohl tatsächlich wieder vorbei...