MESSER-ATTACKE

Afghane soll Rentner in Wittenburg erstochen haben

In seinem Haus ist ein 85-Jähriger mit einem Messer von seinem ehemaligen Pfleger getötet worden. Ein Babyphone hat geholfen, den Fall aufzuklären.
dpa
Ein 85 Jahre alter Mann ist in seinem Einfamilienhaus in Wittenburg mit einem Messer getötet worden.
Ein 85 Jahre alter Mann ist in seinem Einfamilienhaus in Wittenburg mit einem Messer getötet worden. Axel Heimken
Wittenburg.

Ein 85 Jahre alter Mann ist in seinem Einfamilienhaus in Wittenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) mit einem Messer getötet worden. Dringend tatverdächtig ist ein 20-jähriger Afghane, wie die Staatsanwaltschaft Schwerin am Sonntag mitteilte.

Der Mann war mit dem Opfer persönlich bekannt und im August 2018 für eine Woche mit der Pflege des Rentners betraut. Derzeit sollte er Hilfsarbeiten am Haus des Opfers ausführen. Gegen den Mann wurde noch am Samstag Haftbefehl wegen Mordes erlassen.

Tatverdächtiger nach Flucht festgenommen

Die Tat ereignete sich der Staatsanwaltschaft zufolge am frühen Samstagmorgen gegen 2 Uhr im Haus des Rentners. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um einen abgelehnten Asylbewerber aus Afghanistan, der noch bis Ende Januar 2019 über einen Duldungsstatus einer sächsischen Behörde verfügt.

Ein Haushaltshelfer, der mit im Haus des Rentners lebte, hatte den Angriff über eine Kamera in einem Babyphone gesehen. Der 20-Jährige war nach zwischenzeitlicher Flucht am Samstagnachmittag festgenommen worden. Das Tatmotiv ist laut Staatsanwaltschaft noch unklar. Anhaltspunkte auf eine politisch oder religiös motivierte Tat bestünden nicht.

Weitere Einzelheiten zu der Tat wollen die Staatsanwaltschaft Schwerin und die Polizei am Sonntag um 16 Uhr in Schwerin bekanntgeben.

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Kommentare (5)

Zählt da jemand mit oder wurde das schon aufgegeben?

Nicht" soll haben" , sondern hat!

Bevor der Tatverdächtige nicht verurteilt ist, bleiben wir bei "soll".

Eines politisch umnachteten Systems - die ganze Welt lacht ueber uns - unsete Nachfahren werden uns dafuer hassen

die in der Flüchtlingshilfe aktiv ist, hatte dem 20-Jährigen Afghanen den Job als Pfleger für ihren Vater vermittelt. Obwohl er ihn kannte und im August schon eine Woche gepflegt hatte schnitt er ihm mitten in der Nacht im Schlaf heimtückisch die Kehle durch! Besonders tragisch: ohne es ahnen zu können hatte die Tochter den Mörder ihres Vaters ins Haus geholt.