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Experte schließt Wolf im Tollensewinkel nicht aus

Ist das ein Wolf? Diese Frage stellen sich derzeit viele, denn das Foto hat bereits die Runde gemacht.
Ist das ein Wolf? Diese Frage stellen sich derzeit viele, denn das Foto hat bereits die Runde gemacht.
Privat

Die Aufnahme eines wolfsähnlichen Tieres macht im Tollensewinkel die Runde. Doch der Wolfsverantwortliche will nicht vorschnell urteilen.

Schon am Freitag entdeckten Spaziergänger große Pfotenabdrücke zwischen Bartow und Krien. Jetzt macht ein Foto die Runde. Ist das Tier ein Wolf? Erst vor knapp einem Jahr wurden im nur wenige Kilometer entfernten Neuendorf B drei Schafe gerissen. Damals konnte der "Täter" nicht eindeutig festgestellt werden.

Dr. Norman Stier koordiniert für das Land das Wolfsmonitoring. Er kennt sich gut mit Wölfen aus. Was sagt er zu dem Foto? "Es ist ein Hund oder ein Wolf, soviel kann ich sicher sagen. Das Foto lässt kein eindeutiges Ergebnis zu. Die Ohren- und Kopfpartie scheinen für einen Wolf etwas groß zu sein."

Bild könnte jungen Wolf zeigen

"Es könnte ein Wolfshund sein, aber ein Wolf ist nicht ausgeschlossen", so der Wissenschaftler der TU Dresden. Denn derzeit herrsche Aufbruchstimmung in den Wolfsrudeln. Viele Jungetiere verlassen ihr Rudel im März und April, um eigene Territorien zu finden. In Deutschland werden derzeit 35 bis 40 Wolfsrudel vermutet, so Stier.

Norman Stier betont, wie wichtig es sei, dass Bilder und Sichtungen an das Land weitergeleitet würden. 

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Kommentare (4)

Wie weit soll dieser Irrwitz denn noch getrieben und geduldet werden? Keiner braucht den Wolf oder gar den Bären oder Löwen in unserer Kulturlandschaft. Ich empfinde es als gera-dezu unerträglich, wie eine so schöne Kreatur wie der Wolf zum Lustgewinn einiger Mitmen-schen missbraucht wird. Wiederansiedelung eines Predatoren, nur damit selbsternannte Naturschützer ihre märchenhaften und lebensfernen Wunschvorstellungen über eine friedliche Koexistenz von Mensch und Tier ausleben können. Missbraucht als Aushängeschild einer "grünen" Politik, welche den Grauen seiner Würde beraubt und zum Zootier im Zivilisationsraum machen will. Wie viele dieser herrlichen Tiere werden das Einwandern in die "zivilisatorische Arena" mit ihrem Leben bezahlen müssen? Ich halte diese Wolfspolitik für ebenso wirklichkeitsfremd wie schändlich. Und ich erlaube mir auch zitierfähig zu bemerken: In der Gemarkung Hohenbollentin wird es ganz sicher keine Ansiedlung von Wölfen geben. Es sei denn, diese arrangieren sich bezüglich ihres Verhaltens gegenüber Mensch und Tier mit den Hohenbollentinern. Und da gilt dann: Null Toleranz ! Hans Schommer Hohenbollentin

Die Wölfe suchen sich ihren Lebensraum selber aus. Ausreichend Wild und ein genügend großes ungestörtes Rückzugsgebiet sind die Vorraussetzung für ein Revier. Ob jemand meint, Teile der Natur nicht zu brauchen, ist dabei irrelevant. Wölfe sind streng geschützt und wenn jemand ankündigt mit Null Toleranz dafür zu sorgen, dass kein Wolf sich in der Region ansiedeln kann, sollte man sich diesen Namen merken. Nur für den Fall, dass dort tatsächlich mal ein Verbrechen gegen den Artenschutz stattfindet.

Sehr geehrter Bürgermeister Schommer, als langjähriger KommunalPolitiker, Imker und Naturschützer weisse ich Ihre dummen Beleidigungen der Naturschützer entschieden zurück. Das können Sie in Ihrem Dorf am Stammtisch machen, aber keinesfalls hier, wenn man Sin ernst nehmen soll. Das fällt ohnehin schon schwer, weil Ihr Kommentar vor lauter Unsinn strotzt. Ich stelle den geneigten Lesern anheim, die Suchfunktion bei Google zu benutzen, damit jeder für sich lesen kann, welchen Unfug Sie da in Ihrer Ahnungslosigkeit schreiben. Einen Punkt allerdings möchte ich doch aufgreifen. Wölfe WERDEN NICHT ANGESIEDELT, diesen Schwachsinn verbreiten Wolfsgegner wie Sie immer mal wieder, es beweist eindrucksvoll Ihre mangelnde Sachkenntnis. Wölfe wandern auf der Suche nach einem Partner und einem geeigneten Revier, sogar sehr grosse Strecken. Erst wenn sie einen Partner und ein geeignetes Revier gefunden haben, werden sie sesshaft. Da ein Revier NAHRUNG, DECKUNG UND RUHE bieten muss, ist das Sesshaftwerden einer Wolfsfamilie ein eindrucksvolles Zeichen für eine gesunde Umwelt, ausgewogenes Ökosystem und hinreichende Tierwelt. Wenn Sie ein verantwortungsvoller Bürgermeister wären, würden Sie sich freuen, dass eine Wolfsfamilie Ihre Gegend für lebenswert hält, statt hier herum zu proleten.Regionen, die mir mehr Intelligenz und Verantwortungsgefühl mit der Rückkehr der großen Beutegreifer umgehen, erleben eine Zunahme des Tourismus und eine erhebliche Verbesserung ihres Bekanntheitsgrades. Scheint Ihnen, Herr Bürgermeister, für Ihre Gegend egal zu sein? Was da wohl Ihre Wähler davon halten? Anschließend sage Ich Ihnen ebenfalls ZITIERFÄHIG: Beim ersten toten oder verschwundenen Wolf in Ihrer Gegend werde ich gegen Sie persönlich Strafanzeige wegen der Aufforderung zu einer Straftat erstatten. Wölfe stehen europaweit unter STRENGSTEM Schutz, das gilt auch in Meck-Pomm. Wer ein Wolf tötet oder dazu auffordert, ist ein Verbrecher. Wie man ja bei den Kommentaren zu Ihren Verlautbarungen zu Präsident Putin schön lesen kann, schwadronieren Sie ja gern mit StammtischParolen öffentlich herum, ob das einem Bürgermeister gut zu Gesicht steht? Ich glaube nicht. Lassen Sie die Wölfe in Ruhe, die wollen von Ihnen und Ihren Bürgern nichts.

Werter Herr Seckler, Ihre vokabularisch recht grenzwertige "Schimpfkanonade" lass ich mal unkommentiert. Auch deshalb, weil es bei emotionsbelasteten Themen wie dem unseren manchmal schwerfällt, Herz und Hirn in Deckungslage zu bringen. Ich schrieb, dass es in Hohenbollentin keine Ansiedlung von Wölfen geben werde. Ich er-gänze für die Leser dieses Fadens, dass es der Gemarkung schlichtweg an einem den ur-sprünglichen natürlichen Bedürfnissen des Grauen gerecht werdenden Biotop fehlt. Ich sehe andererseits aber die Bemühungen nicht weniger sog. Tierschützer, dem Raubtier Wolf durch erzwungene Unterlassung des Verfolgungsdruckes (Vergrämung und Jagd) die Okkupation des "Innenbereiches" menschlicher Lebensräume quasi anzudienen. Und zwar unter billigender Inkaufnahme von Verlusten bei den von ihren Haltern geliebten Haustieren und beim den Landwirten wertvollen Nutzvieh. Und ebendiese "Ansiedlungs-Politik" ist für mich nicht tolerabel – und auch mit „Ausgleichszahlungen“ oder „Schadenersatzgewährung“ in ihrer Perversion nicht zu relativieren. Meine Auffassung hierzu möchte ich unter diesem Aspektwinkel noch einmal herausstellen: In der Gemarkung Hohenbollentin wird es ganz sicher keine Ansiedlung von Wölfen geben. Es sei denn, diese arrangieren sich bezüglich ihres Verhaltens gegenüber Mensch und Tier mit den Hohenbollentinern. Und da gilt dann: Null Toleranz ! Und Sie dürfen sicher sein: Die Hohenbollentiner Einwohnerschaft steht vollumfänglich hinter dieser meiner Position. Bei unserer letzten Einwohnerversammlung gab es übrigens eine m.E. interessante Idee, das Konfliktpotential zu reduzieren: Man sollte den Wölfen ein Halsband mit Chip verpassen, welches sie auf Abstand zu den menschlichen Siedlungen hält. Na ja – halte ich für schwer umsetzbar. Aber darüber könnten sich ja die Wolfsbefürworter mal Gedanken machen. Ich verbleibe trotz des teilweise unschönen Disputes mit freundlichem Gruß, Hans Schommer BM Hohenbollentin