BEHÖRDEN ERMITTELN

Fettklumpen am Ostseestrand angespült

Am Strelasund und am Greifswalder Bodden konnten Strandbesucher in den vergangenen Tagen fiese Funde machen – insgesamt rund 30 Kilogramm.
dpa
Bereits häufiger ist an den deutschen Ostseeküsten Paraffin angespült worden. Dieses Foto entstand 2014 auf Rügen.
Bereits häufiger ist an den deutschen Ostseeküsten Paraffin angespült worden. Dieses Foto entstand 2014 auf Rügen. Bernd Wüstneck (Archivbild)
Greifswald.

Am Ufer des Greifswalder Boddens und des östlichen Strelasunds sind über Pfingsten schmierfettähnliche Klumpen angespült worden. Betroffen waren das Gebiet um Zudar, Stahlbrode und der Palmer Ort, wo rund 30 Kilogramm der violett gefärbten, etwa 5 bis 10 Zentimeter großen Klumpen gefunden wurden, wie das Umweltministerium am Mittwoch mitteilte. Die Ursache sei bislang unklar. Vergleichbare Vorfälle gab es in den vergangenen Jahren immer wieder.

Eine Gefährdung der Umwelt und von Personen habe nicht bestanden. Helfer der Freiwilligen Feuerwehren und der Gemeinden hätten die Verunreinigungen inzwischen beseitigt. Wasserschutzpolizei und das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern als zuständige Wasserbehörde haben nach Ministeriumsangaben Proben entnommen, die nun untersucht werden sollen. Bei der Aufklärung der Herkunft der Verunreinigungen arbeiteten die Behörden eng mit dem Havariekommando in Cuxhaven zusammen, hieß es.

StadtLandKlassik - Konzert in Greifswald

zur Homepage