CORONA-SCHOCK IN ROSTOCK

Feuerwehrmann positiv auf Virus getestet – Wache außer Dienst

Eine Freiwillige Feuerwehr in Rostock ist komplett außer Gefecht. Ein Kamerad hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Wehr war erst am Dienstag an einem Großeinsatz beteiligt gewesen.
Freiwilligen Feuerwehr Gehlsdorf ist nach einem Corona-Fall geschlossen.
Freiwilligen Feuerwehr Gehlsdorf ist nach einem Corona-Fall geschlossen. Stefan Tretropp
Rostock.

Schock für die Rostocker Feuerwehr: Nachdem ein Kamerad einer Freiwilligen Feuerwehr in der Hansestadt positiv auf das neuartige und hoch ansteckende Corona-Virus getestet wurde, befindet sich die komplette Wache inzwischen außer Dienst.

Erst am Dienstag kam die betroffene Wehr im Rahmen eines Großeinsatzes in Rostock auch mit zahlreichen Berufsfeuerwehrleuten zusammen. Stefan Kieckhöfer, Pressesprecher des zuständigen Brandschutz- und Rettungsamtes, bestätigte auf Nachfrage den positiven Befund bei einem Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Gehlsdorf. Nach internen Informationen handelt es sich bei dem Betroffenen um einen 45-Jährigen.

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Wache in der Drostenstraße gesperrt

„Ja, es ist richtig, ein Kamerad ist positiv auf Corona getestet worden“, erklärte Kieckhöfer. Dies habe nun zur Folge, dass die komplette Wache in der Drostenstraße gesperrt ist – und die Gehlsdorfer Wehr nun für mindestens 14 Tage nicht mehr bei Einsätzen berücksichtigt werden kann. Sollte es nun im Einzugsgebiet der betroffenen Wehr, also in Toitenwinkel, Gehlsdorf oder Dierkow, zu Brand- oder anderen Einsätzen kommen, übernehmen andere Wehren den Dienst.

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Die nächstgelegene Wache ist die der Berufsfeuerwehr im Überseehafen. Laut Kieckhöfer müssten sich nun acht Kollegen, mit denen der 45-Jährige direkte Erstkontakte hatte, einem Corona-Test unterziehen. „Die Ergebnisse liegen aber noch nicht vor“, sagte der Pressesprecher. Obwohl die betroffenen Kameraden am Dienstag beim Großbrand in Gehlsdorf (zwei Autos, ein Anhänger, eine Laube und Garagen in Flammen) zusammen mit der Berufsfeuerwehr zum Löscheinsatz kamen, würden laut Kieckhöfer keine Ansteckungen von Beamten der Berufsfeuerwehr befürchtet.

 

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