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Finanzamt verschickt keine Erinnerung mehr an Steuervorauszahlung

Die Finanzämter von Mecklenburg-Vorpommern werden künftig nicht mehr per Post an die Steuervorauszahlung erinnern. Das Land will damit 220.000 Euro sparen.
dpa
Wohin mit den Steuern? Eine Lohnabrechnung
Wohin mit den Steuern? Eine Lohnabrechnung Jens Büttner
Schwerin ·

Die Finanzämter in Mecklenburg-Vorpommern erinnern künftig nicht mehr alle Vierteljahr per Brief an die fälligen Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftssteuer. Damit sollen bei ihnen 220.000 Euro pro Jahr eingespart werden, wie Finanzminister Reinhard Meyer (SPD) am Mittwoch in Schwerin mitteilte.

Er unterstrich auch den ökologischen Effekt der Sparmaßnahme: Jedes Jahr könnten so elf Tonnen CO2, 15 Tonnen Holz und 260.000 Liter Wasser gespart werden. „Zahlungserinnerungen vier Mal im Jahr mit der Post zu verschicken, ist in Zeiten des Klimawandels nicht mehr angebracht.“

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Kommentare (1)

Mag ja im ersten Anblick sich wirklich gut anhhören, allerdings beim Wort "Einsparen" geht mir das nicht weit genug.
Abspecken der Bürokratie braucht mehr als das hier. Eine weitere Frage wäre hierbei, des Ersparnisses wegen, was machen dann diese Angestellten bzw. Beamten ausser dann sich selbst zu verwalten? Was wäre hierbei zusätzlich einzusparen?

Den Vorschlag des Finanzministers in allen Ehren, aber ausgewogen wie umsichtig sieht anders aus, bzw. ergäbe ein anderes Ergebnis würde man wirklich einsparen wollen. ;)