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Flüchtlinge in MV sind keine Impfmuffel

Ein Flüchtlingsjunge aus Damaskus (Syrien) stempelt in Berlin zusammen mit einem Arzthelfer seinen Impfausweis.
Ein Flüchtlingsjunge aus Damaskus (Syrien) stempelt in Berlin zusammen mit einem Arzthelfer seinen Impfausweis.
Kay Nietfeld

Ein Programm zur Impfung von Flüchtlingen soll die Ausbreitung von Krankheiten in Unterkünften verhindern. Die Nachfrage ist groß.

Mit einem Impfprogramm für Flüchtlinge will das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommerns die Ausbreitung gefährlicher Infektionskrankheiten in den Unterkünften verhindern. "Die meisten nehmen das Angebot an", sagte Ministeriumssprecher Christian Moeller am Montag in Schwerin.

Allein in den vergangenen fünf Wochen seien mehr als 12 000 Impfdosen für die Versorgung der Migranten bestellt worden. Geimpft werde gegen Krankheiten wie Mumps, Masern, Röteln, Diphtherie, Keuchhusten und Hepatitis sowie aktuell auch gegen Grippe. Die Beschaffung der Impfstoffe sei aufgrund der bundesweiten Nachfrage schwierig, Versorgungsengpässe habe es aber bisher nicht gegeben.

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